
"WER SICH NICHT AN DIE VERGANGENHEIT ERINNERT,
IST DAZU VERDAMMT, SIE ZU WIEDERHOLEN."
(Zitat: GEORGE SANTAYANA, 1863-1952, Spanischer Philosoph, Schriftsteller, Literaturkritiker,
Zitat ist aus dem Buch "The Life of Reason")
Keith Lance / istockphoto.com
Sind Beiträge oder Videos nicht mehr aufrufbar, sind sie der alltäglichen Zensur anheimgefallen,
im besten Deutschland aller Zeiten; ich sorge in jedem Fall für Wiedereinstellung oder Ersatz !
"AUCH WENN DIE WAHRHEIT GELÖSCHT WIRD, SIE WIRD HERAUSKOMMEN."
"... ERST DURCH DIE KRAFT, DAS VERGANGENE ZUM LEBEN ZU GEBRAUCHEN
UND AUS DEM GESCHEHENEN WIEDER GESCHICHTE ZU MACHEN,
WIRD DER MENSCH ZUM MENSCHEN ..."
(Zitat: FRIEDRICH Wilhelm NIETZSCHE, 1844-1900, Deutscher Philosoph und Philologe;
Zitat aus:„Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben“

1694-1778, Französischer Philosoph und Schriftsteller; Einer der meistgelesenen und einflussreichsten Autoren der Aufklärung; vor allem in Frankreich nennt man das 18. Jahrhundert auch „das Jahrhundert Voltaires“
"WENN IHR EUCH FRAGT,
WIE ES DAMALS PASSIEREN KONNTE:
WEIL SIE DAMALS SO WAREN,
WIE IHR HEUTE SEID.“
(Zitat: HENRYK M. BRODER, geb. 1946, Deutscher Publizist und Buchautor)
Den wenigsten Menschen ist bekannt, dass es im Jahre 1933 einen Handelsvertrag gab ziwschen dem gerade installierten Nazi-Regime und zionistischen Interessengruppen. Ein komplexer Dreieckshandel. Es ging um die finaziell lukrative Auswanderung von jüdischen Mitbürgern aus Deutschland. Das geld, mit dem sich Juden ihre Freiheit und Sicherheit erkaufen konnten, ging auf eine Treuhandbank. Von dem Geld kauften zionistische Siedler in Palästina deutsche Exportgüter. Ein delikates Dreiecksgeschäft.
So schlicht & direkt betitelt Joachim Königbauer (*1849 † 1933)
seine persönlichen Erinnerungen an die ersten 15 Jahre seines
Lebens in dem Dorf Etterschlag Mitte des 19. Jahrhunderts.
Aus dem Buch liest Christian Jungwirth mit seiner warmen und
sonoren Stimme.
Kapitel 1:
Rund um das Heimatdorf
Kapitel 2:
Kirchweih - Botengänge und Ausflüge - In der Küche - Waschen
und Backen - Flachsrösten & Weben - Böse Gockel - Memminger
Bote.
Kapitel 3:
Dorfschmied - Schreiner - Schneider auf der Stör - Württemberger
Schäfer - Kalkbrennen - Treibjagden - Jagd auf den Marder - Vieh
Kapitel 4:
Feldarbeit - Dorfhirt - Laubrechen und Torfstechen - Dreschen
im Spätherbst - Ammersee - Holzarbeit im Winter - Der Schatz
Posthalter Fuchs
Kapitel 5:
Maler Gallus renoviert - Fuhrwerk nach München - Sand fahren
Begegnung mit der Musik - Schnapsbrenner
Kapitel 6:
Schule auf dem Heuboden - Neue Schulhaus - Unterricht in der
der Dorfschule - Märchen und Fabeln - Aus dem Leben der Pfarrei
Kapitel 7:
Nachtwächter - Bauernhochzeit - Kirchweih - Advent - Weihnachten
Ostern
Kapitel 8:
Bittgänge & Wallfahrten - Fronleichnam - Grünsink - Kinderspiele
Wintervergnügen
Kapitel 9:
Taubenschlag - Ochsenrennen - Eisenbahn - Abschied von der
Kindheit - Tracht um 1860 - Ferien bei den Geschwistern - Der
Einbruch des Städtischen Lebens
Autor:
Joachim Königbauer
Sprecher:
Christian Jungwirth
ALLE RECHTE BEIM BR!
Sollte es Probleme mit dem Urheberrecht geben, werde ich das Video sofort & umgehend löschen!
"DIESE WELT IST EIN EINZIES GROSSES TOLLHAUS,
WO IRRE ANDERE IRRE IN KETTEN LEGEN."
(Zitat: VOLTAIRE, 1694-1778, eigentlich François-Marie Arouet, Französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller)
Gibt es eine geheime Kanzlerakte, die jeden Bundeskanzler bis heute
an die Siegermächte bindet? In diesem Video gehe ich den Mythen,
Gerüchten und angeblichen Beweisen nach – von geheimen Briefen bis hin
zu Egon Bahrs Erinnerungen. Ich stelle Pro- und Kontra-Argumente
gegenüber, decke Fälschungen auf und zeige, warum so viele
Halbwahrheiten kursieren. Am Ende bleibt die entscheidende Frage: Ist
die Kanzlerakte Realität oder Legende?
geboren 1952
studierte Lehramt auf Germanistik, Geschichte und Politologie
an der Universität München
heute als Redakteur für verschiedene Verlage
und als Dozent an journalistischen Akademien tätig
Besatzungsmacht USA: das Märchen von der Souveränität Deutschlands
Wie frei und souverän ist Deutschland ? Über 70 Jahre nach Ende des
Zweiten Weltkriegs verhalten sich die USA noch immer wie eine
Besatzungsmacht. Kaum Jemandem ist bekannt, dass die Amerikaner durch
die nach wie vor gültigen Besatzungsrechte eine Fülle von Sonderrechten
haben und diese auch in vollem Umfang in Anspruch nehmen.
Peter
Orzechowski zeigt in diesem Buch, welche Regelungen Deutschland noch
immer zur Besatzungszone machen und was die Vereinbarungen in der Praxis
bedeuten.
Beispielsweise können die USA mit Truppen beliebiger Stärke in
Deutschland einmarschieren, und die Soldaten dort, wo sie wollen,
stationieren. Die Deutschen müssen dies dann auch noch finanzieren.
Darüber hinaus ist die Bundeswehr verpflichtet, die USA bei deren
völkerrechtswidrigen militärischen Interventionen zu unterstützen.
Die Geheimdienste der Siegermächte haben auf deutschem Boden
uneingeschränkte Bewegungs- und Handlungsfreiheit
Die Geheimdienste können bei ihren Aktivitäten uneingeschränkt
Informationen sammeln, so viele Agenten einsetzen, wie sie möchten - und
deutsche Dienste für sich arbeiten lassen. Die Gesetze unseres Landes
gelten für die Agenten nicht. Geheimdienstmitarbeiter dürfen
beispielsweise Waffen tragen. Begehen Sie Straftaten, sind sie von der
Strafverfolgung ausgenommen.
Wie hemmungslos und kriminell vor allem
US-Geheimdienste in Deutschland agieren, zeigt Peter Orzechowski
eindrucksvoll.
Warum regt sich in Deutschland keinerlei Widerstand dagegen?
Seit 1945 wird unser Denken durch Propaganda im Sinne Amerikas
beeinflusst. Der Autor enthüllt die groß angelegte Manipulation und
Umerziehung. Eine entscheidende Rolle spielen dabei US-amerikanische
Denkfabriken und NGOs.
»Die einzige Weltmacht«
Doch Peter Orzechowski geht noch viel weiter. Er zeigt, dass die USA
Deutschland auch auf anderen Ebenen zusetzen: Sie fügen dem Land mit der
Waffe der Massenmigration schweren Schaden zu. Und sie führen einen
regelrechten Krieg gegen die deutsche Wirtschaft. Dabei bedienen sie
sich der NSA und CIA, die deutsche Unternehmen ausspionieren und
schädigen.
Die Amerikaner machen daraus auch gar keinen Hehl. Der
Sicherheitsberater und Geostratege Zbigniew Brzezinski schrieb schon vor
Jahren offen und unmissverständlich, dass Deutschland nicht nur
Protektorat sei, sondern auch Vasall der Vereinigten Staaten von
Amerika.
Der Mauerfall 1989 war lange vorbereitet
In diesem 1. Gespräch zwischen Michael Wolksi und Götz Wittneben geht es um die verdeckte Vorbereitung des 9. November 1989, die Wolski in seinem Buch "1989 Mauerfall Berlin – Auftakt zum Zerfall der Sowjetunion" beschreibt.
Im Teil 2. wird es um das geheime Drehbuch des 9.11.89 gehen - nichts war dem Zufall überlassen. (
• Der Mauerfall 1989 - Das verdeckte Drehbuch )
Diese Erzählung über Auslöser und Ablauf des Mauerfalls am 9.11.1989 hat ein Alleinstellungsmerkmal unter den über 2.000 deutschsprachigen Büchern und unzäh ligen Berichten. Für den Autor Michael Wolski gilt als Auslöser der politische, ideologische und wirtschaftliche Stillstand der Sowjetunion bei Machtantritt Gorbatschows und dessen Ziel, die Sowjetunion im „gemeinsamen Haus Europa“ zu verankern. Er plante deshalb schon 1986 die deutsche Einheit, die Aufgabe des Sozialismus und den Rückzug aus Osteuropa. Honecker war in einem Gespräch mit Gorbatschow und Schewardnadse im Mai 1987 in Ostberlin strikt gegen deren Vorschlag, die Mauer abzureißen. Im Ergebnis hatte am 9. November 89 die sowjetische Besatzungsmacht durch Täuschung (deception operation) wichtige Entscheider der DDR völlig isoliert und parallel durch Desinformation den Druck an den Grenzübergangsstellen in Berlin ausgelöst, der zur ungeplanten Öffnung führte.
Die Erzählung „von den friedlichen Revolutionären in der DDR“ wurde dann zum Schutz der sowjetischen Führung von allen vier Alliierten verbreitet, da man Angst hatte vor einem Militärputsch in der UdSSR v o r dem Vollzug der deutschen Einheit, sollte der wahre Ablauf bekannt werden. Gorbatschows Gegner hätten das als Verrat am Sozialismus aufgefasst und ihr Putsch wäre sonst schon 1990 erfolgt. Als der Autor 2018 sein Manuskript "1989 Mauerfall Berlin – Zufall oder Planung?" Verlagen anbot, hörte er auch diese Variante der Ablehnung: Wir sind ein Sachbuchverlag, wir verlegen keine Fiction. Schauen Sie doch mal ins Internet: Finden Sie da etwas zu KGB-Agenten in der DDR 1989? Na also! Im September 2019 hatte er sein Buch bei Amazon hochgeladen.
Gleichzeitig - und erstmals nach 30 Jahren – bestätigten der ehemalige SEDGeneralsekretär Krenz und der letzte DDRInnenminister Diestel in ihren Büchern seine Vermutung, dass die DDR-Führung mit KGB-Agenten durchsetzt gewesen war. Diestel schrieb von zwei Generalen, die sich ihm als Offiziere der sowjetischen Armee outeten und nannte in einem Interview die Zahl von 50.000 IM des KGB.
Jetzt hat Wolski aus Anlass des 30. Jahrestages des Endes der Sowjetunion das Buch überarbeitet "1989 Mauerfall Berlin – Auftakt zum Zerfall der Sowjetunion". Weitere Informationenzum Buch und seinem Autor plus Quellen: https://www.1989mauerfall.berlin/
medienred-m-grandt@gmx.de
www.michaelgrandt.de
Heute spreche ich über ein hochbrisantes Thema, das viele Menschen kaum kennen: den Unterschied zwischen Personalausweis, Reisepass und Staatsangehörigkeitsausweis. Offiziell dienen Ausweis und Pass nur zur Identitätsfeststellung und begründen lediglich die Vermutung, dass man deutscher Staatsbürger ist. Doch nur ein Staatsangehörigkeitsausweis kann die deutsche Staatsangehörigkeit verbindlich nachweisen – und das wirft viele Fragen auf. In meinem Video gehe ich detailliert auf meine Anfragen beim Landratsamt ein und beleuchte, warum dieses Thema nicht nur bürokratisch, sondern auch politisch von großer Bedeutung ist.
Vortrag von Dr. Klaus Maurer in Bautzen 2024. Über die staatsrechtliche Situation in Deutschland.
Das Ende aller Ausreden zur Beendigung der Fremdherrschaft und der Wiederherstellung unserer verfassungsmäßigen Ordnung
1959-2016
Deutschland ist kein Staat, sondern eine GmbH
Vortrag aus 2012
Der Markt der Ordnungswidrigkeiten
Ein schwerer Abschied auf Erden
Andreas Clauss ist am 22.09.2016 im Kreise seiner Familie, in Liebe und Frieden, aus diesem Leben geschieden. Lang, schmerzvoll und voller Entbehrlichkeiten war sein letztes Lebensjahr. Es war sein Weg.
Für uns als Familie und Freunde ist dieses Ereignis schwer zu verarbeiten, reißt er doch eine riesige Lücke.
Nie haben wir einen derart liebevollen, ehrlichen und hilfsbereiten Menschen kennen lernen dürfen. Die Durchsetzung von Fairness und Gerechtigkeit erkannte er bereits als Schulkind als seine Lebensaufgabe. Sein beispielloses Bühnentalent fand Ausdruck in der Weitergabe seines wertvollen Wissens- und Erfahrungsschatzes. Millionen Menschen hat er durch seine Art inspiriert und in Bewegung versetzt. Dies wird selbst nach seinem Tod weiter geschehen. Mögen sich seine friedvollen Ansätze als sein Erbe für die Welt weiter vermehren, sodass wir und unsere Kinder in einem lebenswerten, freiheitlichen und zukunftssicheren Milieu wachsen und gedeihen können.
Wir tragen bis zum Ende unserer Tage Andreas in unserem Herzen und
führen sein Lebenswerk nach besten Wissen und Gewissen fort. Bitte
nutzen Sie die Kommentarfunktion am Ende der Seite, wenn Sie einen
letzten Gruß hinterlassen möchten.
Bitte verzichten Sie in den
nächsten Wochen auf Telefonanrufe und direkte Mails. Der Abschied von
Andreas benötigt seine Zeit. Ein sofortiges Zurück in die alltägliche
Betriebsamkeit kann und wird es für uns in dieser Situation nicht geben.
Wir freuen uns ebenfalls über eine von Herzen kommende Spende für seine Novertis Stiftung:
IBAN DE72430609671115749200
BIC GENODEM1GLS
In Liebe und Dankbarkeit
Der innere Kreis der Novertis-Stiftung
Link folgt
"VERGESST AUCH NICHT DIE KLEINSTEN SCHURKEN DIESES SYSTEMS,
MERKT EUCH DIE NAMEN, AUF DASS KEINER ENTKOMME !
ES SOLL IHNEN NICHT GELINGEN,
IN LETZTER MINUTE NOCH NACH ALL DIESEN SCHEUSSLICHKEITEN
DIE FAHNE ZU WECHSELN
UND SO ZU TUN, ALS OB NICHTS GEWESEN WÄRE !
(Auszug aus dem IV. Flugblatt der "Weißen Rose", HANS und SOPHIE SCHOLL,
Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus)
Ende der Republik: Ermächtigungsgesetz 1933 - Otto Wels (SPD) gegen Adolf Hitler (NSDAP)
Als die Nationalsozialisten Anfang 1933 die Macht übernahmen und die 8. Wahlperiode begann, wurde das Parlament unwichtig. Auch von der 8. Wahlperiode ist wenig Originalton überliefert. Aber die entscheidende Sitzung der Machtübernahme am 23. März 1933 ist in größeren Teilen erhalten. Im Zentrum steht Adolf Hitlers erster Auftritt im Reichstag. Das Protokoll vermerkt, dass sich einige Abgeordnete der linken Fraktion von Kommunisten und Sozialdemokraten demonstrativ in den "Urlaub" abgemeldet hatten. Tatsächlich waren mehr als hundert Abgeordnete vor allem der KPD, aber auch der SPD inhaftiert, geflohen oder untergetaucht.
Dieses Video dient der historischen Dokumentation. Dieser Kanal identifiziert sich nicht mit nationalsozialistischen Inhalten. Vollständige Transkription der Plenardebatte hier: https://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2...
0:01 Trailer - Kurze Einführung
0:48 Sitzungseröffnung durch Reichstagspräsident Hermann Göring (NSDAP). Göring gedenkt Dietrich Eckart
2:10 Göring zitiert das Lied "Deutschland erwache!"
5:47 Rede zum Antrag von Franz Stöhr (NSDAP)
9:40 "Heil"-Rufe
10:02 Beginn der Rede von Reichskanzler Adolf Hitler - Erklärung der Reichsregierung
10:36 Über die Novemberrevolution 1918
13:01 "Unser Volk hat im Verlauf der letzten 14 Jahren auf allen Gebieten des Lebens einen Verfall erlitten"
15:16 "Das Programm des Wiederaufbaus von Volk und Reich ergibt sich aus der Größe der Not unseres politischen, moralischen und wirtschaftlichen Lebens"
22:43 "Die Reichsregierung beabsichtigt daher nicht, durch dieses Ermächtigungsgesetz die Länder aufzuheben"
29:10 "Auf allen Gebieten des geschichtlichen und kulturellen Lebens soll die Kenntnis unserer Tradition der Stolz der Gegenwart sein und die Brücke in die Zukunft schlagen"
31:31 "Der Kampf gegen eine materialistische Weltauffassung und für die Herstellung einer wirklichen Volksgemeinschaft dient ebensosehr den Interessen der deutschen Nation wie denen unseres christlichen Glaubens"
45:24 Zum Versailler Vertrag: "Denn Deutschland will nichts als gleiche Lebensrechte und gleiche Freiheit. [...] Die Ehre der Nation, die Ehre unserer Armee, das Ideal der Freiheit, sie müssen im deutschen Volke wieder heilig werden" - Stürmischer Beifall
52:17 "Der Kampf gegen den Kommunismus in Deutschland ist unsere innere Angelegenheit, in den wir Einmischungen von außen niemals dulden werden" Lebhafter Beifall
54:36 Zum Ermächtigungsgesetz
58:38 Reichspräsident Göring
59:24 Thomas Esser (Zentrum) zur Geschäftsordnung
1:00:15 Der Reichstag singt "Deutschland, Deutschland, über alles"
1:01:51 Otto Wels (SPD) Redebeitrag
1:01:15 "Ich darf mir wohl in diesem Zusammenhang die persönliche Bemerkung gestatten, daß ich als erster Deutscher [....] der Unwahrheit von der Schuld Deutschlands am Ausbruch des Weltkrieges entgegengetreten bin!"
1:06:09 "Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht!" - Lebhafter Beifall
1:09:23 "Das Verhältnis ihrer Revolution zum Sozialismus beschränkt sich bisher auf den Versuch, die sozialdemokratische Bewegung zu vernichten"
1:09:46 Reaktion Adolf Hitler auf SPD: "Spät kommt ihr, doch ihr kommt!" Gelächter
1:10:33 "Sie erklären, dass die Sozialdemokratie unser außenpolitisches Programm unterschreibt, daß sie die Kriegsschuldlüge ablehnt, daß sie gegen die Reparationen sich wendet. [...] Wo war denn dieser Kampf in der Zeit, in der Sie die Macht in Deutschland hatten?"
1:12:52 "Unsere Bewegung war dank der Unterstützung durch Ihre Partei jahrelang wehrlos gemacht worden, ehrlos sind wir nie gewesen!"
1:15:49 "Und Sie hätten weiter sich damals zur deutschen Trikolore bekennen müssen, und nicht Farben, die der Feind in Flugblättern in unsere Gräben warf"
1:17:45 "Sie sagen, man solle einen Besiegten nicht vogelfrei erklären. Nun, Herr Abgeordneter, vogelfrei sind wir gewesen, solange Sie die Macht hatten". Stürmischer Beifall
1:18:15 "Sie reden von Verfolgungen. Ich glaube, es sind wenige unter uns hier, die nicht die Verfolgungen von Ihrer Seite im Gefängnis büßen mußten"
1:19:45 "Wer Deutschland liebt, mag uns kritisieren; wer aber eine Internationale anbetet, kann uns nicht kritisieren!"
1:22:34 "Wollen Sie mich bitte sprechen lassen, ich habe Sie nicht unterbrochen!"
1:24:02 "Sie haben im Jahre 1918 sich gegen die gewendet, die Ihnen nichts getan hatten. Wir beherrschen uns, gegen die uns zu wenden, die uns vierzehn Jahre lang gequält und gepeinigt haben"
1:25:06 "Wer hat Sie denn bisher verfolgt?"
1:25:09 "Sie sind der Träger jenes geheimnisvollen Sozialismus gewesen, den das deutsche Volk in der Wirklichkeit niemals zu sehen erhielt" 1:18:15 Unruhe - Göring: "Jetzt rechnet der Kanzler ab!"
1:33:52 "Und ich kann Ihnen nur sagen: Ich will auch gar nicht, daß Sie dafür stimmen! Deutschland sol frei werden, aber nicht durch Sie!"
1:34:29 Ludwig Kaas (Zentrum) Redebeitrag
1:36:12 Hermann Göring Redebeitrag
Warum Hitler nicht rechts sondern links war
Sebastian Haffner (*1907 in Berlin; †1999 ebenda) zählte zu den intelligentesten und profundesten Historikern Deutschlands. Er ist mit seinen Einschätzungen über jeden Zweifel erhaben, da er 1934 selbst vor den Nazis flüchtete und ins Exil ging. - Auszüge aus "Anmerkungen zu Hitler" (1978) - gelesen von Sebastian Haffner selbst.
Ganzer Text hier
Gelesen von Sebastian Haffner, eine Sendung des SFB aus dem Jahre 1979.
Kürzlich vertrat Alice Weidel im Gespräch mit Elon Musk die These, Hitler sei ein Sozialist/Kommunist gewesen. Diese Aussagen schlugen hohe Wellen, die Linke empörte sich, Faktenchecker wurden konsultiert. Dabei ist die Frage eine von mehreren Historikergenerationen heiss diskutierte, auch international. Und sie ist auch aktuell von Bedeutung, zeigt sie doch auf, dass unsere herkömmliche Aufteilung politischer Anschaungen in Links und Rechts untauglich ist, alle politischen Richtungen in ein korrektes Verhältnis zu setzen. Was für Gemeinsamkeiten gibt es zwischen den Systemen Hitlers und Stalins, und wo unterscheiden sie sich? Was ist Sozialismus und woher kommt er? Welche Rolle spielt der Antikapitalismus in Hitlers judenfeindlichen Weltbild? Historische Quellen wie das Parteiprogramm von 1920 und das Wirken der Gebrüder Strasser zeigen, dass die NSDAP von Anfang an eine antibürgerliche, revolutionäre Partei war.
Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und
Links) finden Sie hier:
apolut.net/adolf-hitler-der-kommunist-von-hermann-ploppa/
Einige erstaunliche Einblicke in die Geschichte mit Alice Weidel
Ein Kommentar von Hermann Ploppa.
Wir leben leider in einer Gesellschaft der vollkommenen
Geschichtslosigkeit. Wissen über Geschichte ist nämlich kein Luxus,
sondern lebensnotwendig, damit wir uns orientieren können. Damit wir
wissen, wo wir herkommen. Was unsere Vorgänger-Generationen gemacht
haben, und was sie nicht mehr zu Ende führen konnten. Was wir dann
weiterführen sollen. Und damit wir dann in demokratischer Abstimmung
entscheiden, wie wir den roten Faden der Geschichte weiterführen.
Doch wir leben jetzt erkennbar in einer Gesellschaft, die gerade jede
kollektive Erinnerung auslöschen will. Es ist wie in dem dystopischen
Roman von Aldous Huxley mit dem ironischen Titel „Schöne Neue Welt“
<1>. Eine Welt, in der Geschichte „Mumpitz“ ist, und Bücher, die
älter als 150 Jahre sind, aus den Bibliotheken verschwinden. So erleben
wir, dass das Online-Magazin Telepolis alle älteren Artikel aus dem
eigenen Archiv gelöscht hat, und diese angeblich Stück für Stück an die
neue Wirklichkeit angepasst wieder veröffentlichen will <2>. Und
auch ältere Literatur wird für den woken Zeitgeist angepasst neu
herausgebracht. Da gibt es dann keine Indianer mehr bei Karl May. Die
großen Klassiker der deutschen Kultur werden uns madig gemacht. Luther,
Goethe, vielleicht sogar Lessing, haben mit sofortiger Wirkung als
„Antisemiten“ zu gelten und sind zu ächten! <3> Gut sind ab sofort
nur noch angloamerikanische Gestalten...
... hier weiterlesen: apolut.net/adolf-hitler-der-kommunist-von-hermann-ploppa/
DIE NS-Zeit : Von Terror, Krieg und Befreiung - Recht des Unrechts
Parallelen zur Gegenwart wären rein zufällig (Kommentar gedankenReich)
Wie kam Hitler an die Macht - Dokumentation Teil 1
Wie kam Hitler an die Macht - Dokumentation Teil 2
Dokumentation - wie kam Hitler an die Macht
Der unterschätzte Emporkömmling
Der Wahlerfolg der NSDAP 1930 lässt Adolf Hitler zu einem Machtfaktor im rechten Lager werden. Demokratie-Gegner um Präsident Hindenburg wollen ihn für ihre Zwecke nutzen. Am Ende steht ein "Teufelspakt", der dem NS-Führer 1933 den Weg in die Reichskanzlei ebnet.
Letztlich war es so: Die konservativen Eliten wollten keine Demokratie. Das war ein ganz bewusster Akt. Sie sahen Hitler als Lösung des Problems und nicht als Problem. Dr. Heike Görtemaker, Historikerin
Die zweiteilige Dokumentation fußt auf der BBC-Reihe "Rise of
the Nazis", die vom ZDF - für die deutsche Fassung - aufwendig neu
bearbeitet wurde. Im Zentrum dieser Folge steht der "Teufelspakt"
zwischen nationalkonservativen Machteliten und den erstarkenden
Nationalsozialisten. Ein Bündnis, das Hitler Ende Januar 1933 an die
Regierung bringt.
Der Film geht entscheidenden Fragen nach: Was
bewegte die Republik-Gegner der bürgerlichen Rechten dazu, sich mit den
Nazis zu verbünden? Was konnte Reichspräsident von Hindenburg dazu
bringen, den von ihm lange als "österreichischen Gefreiten" verachteten
Emporkömmling zum Reichskanzler zu ernennen? Warum wurde Hitler
unterschätzt? Welche Lehren für unsere Zeit können wir aus dem damaligen
Geschehen ziehen?
Aus der Geschichte lernen
Die Demokratie ist auch heute in vielen Ländern in Gefahr. Deshalb schauen wir zurück auf diese Zeit, da sie uns lehren kann, wie wir die Demokratie verteidigen können. Prof. Sir Richard Evans, Historiker
Für ihre Zeitreise zu diesem verhängnisvollen Wendepunkt der
deutschen Geschichte schlugen die Autoren neue Wege ein. Sie haben
Momente der Entscheidung in filmischen Szenen aufwendig rekonstruiert,
fokussieren dabei auf das Handeln von Schlüsselfiguren, denen jeweils
ein Experte zugeordnet ist, der dazu Stellung nimmt. So werden etwa die
Vorgänge um General Kurt von Schleicher von dem deutschen Historiker
Stephan Malinowski kommentiert. Der prominente britische
Geschichtsforscher Sir Richard Evans interpretiert das Taktieren Adolf
Hitlers.
Die Abläufe werden auf diese Weise zunächst aus der
Perspektive der Protagonisten erzählt und schließlich in ein Gesamtbild
eingefügt. Erklär-Grafiken und zum Teil unbekanntes Archivmaterial
ergänzen die Szenen und Kommentare.
Erläuterungen von Dr. Friedrich Scherer, Redaktion Zeitgeschichte
Der
Zweiteiler fußt auf der BBC-Reihe "Rise of the Nazis", die vom ZDF für
die deutsche Fassung aufwändig neu bearbeitet wurde. Im Zentrum steht
zunächst der "Teufelspakt" zwischen nationalkonservativen Machteliten
und gewaltbereiten Nationalsozialisten. Ihr Bündnis brachte Hitler an
die Regierung. Die Dokumentation fragt: Was bewegte die Republikgegner
der bürgerlichen Rechten dazu, sich mit den Nazis zu verbünden? Was
konnte Reichspräsident von Hindenburg dazu bringen, den von ihm lange
als österreichischen Gefreiten verachteten Hitler zum Reichskanzler zu
ernennen? Und wie gelang es den Nazis unter Hitlers Führung, in
kürzester Zeit aus Deutschland eine Diktatur zu machen?
Die
Geschichte dieser verhängnisvollen vier Jahre erzählt die Dokumentation
anhand von Schlüsselfiguren: Auf Seiten der Nationalsozialisten sind
neben Adolf Hitler Hermann Göring, Heinrich Himmler und Ernst Röhm die
zentralen Akteure. Bei den Nationalkonservativen General Kurt von
Schleicher, Reichspräsident Paul von Hindenburg, Hitlers Vizekanzler
Franz von Papen und dessen Redenschreiber Edgar Jung, der sich vom
Befürworter zum Gegner Hitlers wandelte.
Das Motto "Große Männer
machen Geschichte" gilt bei Historikern als überholt. Ebenso der
Versuch, Geschichte hauptsächlich als Folge von komplexen Strukturen zu
erklären. Im Doku-Zweiteiler "Wie kam Hitler an die Macht?" wird beides
vermieden. Er konzentriert sich zwar auf wenige Hauptfiguren, die bei
der Zerstörung der Demokratie und dem Aufbau der Diktatur in den Jahren
1930 bis 1934 eine Schlüsselrolle spielten. Doch die Personen stehen
nicht für sich, sondern exemplarisch für das Denken und Handeln derer,
die den Untergang der Weimarer Republik am entschiedensten
vorangetrieben haben.
Der Blick auf ihre Motive und Taten ist
nicht nur für Historiker interessant. Er gibt auch Hinweise für unsere
Zeit, wie Demokratien mit ihren Gegnern umgehen sollten, was sie tun
müssen, um nicht unterzugehen. Und er zeigt exemplarisch, wie schnell
ein liberaler Rechtsstaat in eine Gewaltherrschaft umschlagen kann, wenn
Republikfeinde sich zusammenschließen, nicht rechtzeitig gestoppt und
eindeutige Warnsignale ignoriert werden.
Für die Zeitreise zu
diesem verhängnisvollen Wendepunkt der deutschen Geschichte schlägt die
zweiteilige Dokumentation neue Wege ein. Der Filmemacher Julian Jones
hat Momente der Entscheidung in filmischen Szenen aufwändig
rekonstruiert, fokussiert dabei auf das Handeln von Schlüsselfiguren,
denen jeweils ein deutscher oder britischer Experte zugeordnet ist, der
dazu Stellung nimmt. So wird General Kurt von Schleicher durch den
deutschen Historiker Dr. Stephan Malinowski interpretiert, Adolf Hitler
durch den britischen Geschichtsprofessor Sir Richard Evans, Ernst Röhm
durch die Historikerin Dr. Heike Görtemaker. Die Abläufe werden auf
diese Weise zunächst aus der Perspektive der Protagonisten erzählt und
schließlich in ein Gesamtbild eingefügt, das veranschaulicht, wie
Hitlers Aufstieg auch durch eine Summe verhängnisvoller Irrtümer und
Entscheidungen möglich wurde.
Was war das Reich der Vernichtung
In dieser Folge des Wissens-Podcasts der wbg (siehe auch unter dem Menüpunkt "Im Dialog" und "Gut zu Wissen") spricht Rebekka Reinhard mit dem britischen Historiker Alex J. Kay u.a. über den nationalsozialistischen Genozid an den europäischen Juden wie auch dem staatlichen Massenmord an anderen Opfergruppen, über die Frage wie sich aus der NS-Ideologie eine Logik des Massenmordens entwickelten konnte und darüber, was der Mensch überhaupt ist und wozu er fähig ist.
Das Buch finden Sie u.a. im wbg Online Shop unter https://www.wbg-wissenverbindet.de/sh....
Über den Autor: Alex J. Kay ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Potsdam, seit 2022 Habilitationsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft und wurde 2016 zum Fellow auf Lebenszeit der Royal Historical Society gewählt.
Er hat fünf hochangesehene Bücher über das nationalsozialistische Deutschland veröffentlicht, darunter »The Making of an SS Killer« und zuletzt das preisgekrönte »Empire of Destruction: A History of Nazi Mass Killing«.
"ALS DIE NAZIS DIE KOMMUNISTEN HOLTEN,
HABE ICH GESCHWIEGEN,
ICH WAR JA KEIN KOMMUNIST.
ALS SIE DIE SOZIALDEMOKRATEN EINSPERRTEN,
HABE ICH GESCHWIEGEN,
ICH WAR JA KEIN SOZIALDEMOKRAT.
ALS SIE DIE GEWERKSCHAFTER HOLTEN,
HABE ICH GESCHWIEGEN,
ICH WAR JA KEIN GEWERKSCHAFTER.
ALS SIE MICH HOLTEN,
GAB ES KEINEN MEHR,
DER PROTESTIEREN KONNTE."
(Zitat: MARTIN NIEMÖLLER, 1892-1984, Deutscher Theologe und als führender Vertreter der "Bekennenden Kirche"
eine wichtige Figur des christlichen Widerstands gegen den Nationalsozialismus)
Das Hörbuch
Die Entstehung eines Systems des Schreckens.
Zwischen 1940 und 1945 wurde in Oświęcim ein Ort geschaffen, der zum Symbol für das dunkelste Kapitel der Menschheitsgeschichte wurde. Was als Lager für politische Gefangene begann, entwickelte sich zu einer Maschinerie des Todes – geplant, verwaltet und ausgeführt von gewöhnlichen Menschen.
Hinter Zäunen, Schienen und Baracken offenbart sich nicht nur das Grauen des Holocaust, sondern auch die erschütternde Präzision eines Systems, das aus Ideologie Bürokratie und aus Bürokratie Vernichtung machte.
Dies ist die Geschichte von Auschwitz – ein Ort, der mahnt, erinnert und lehrt, wie dünn die Grenze zwischen Ordnung und Unmenschlichkeit sein kann.
Hinweis:
Dieses Video dient ausschließlich Bildungszwecken. Es zeigt keine Gewalt und verherrlicht keine Ideologie.
Alle Inhalte wurden mit größtem Respekt vor den Opfern und der historischen Wahrheit erstellt. Ziel ist es, an die Ereignisse zwischen neunzehnhundertvierzig und neunzehnhundertfünfundvierzig zu erinnern, das Bewusstsein für Geschichte zu stärken und das Gedenken an die Opfer des Holocaust zu bewahren.
Als Holocaust oder Schoa wird der Völkermord bezeichnet, den das deutsche NS-Regime während des Zweiten Weltkriegs an rund zwei Dritteln aller damals lebenden europäischen Juden, insgesamt 5,6 bis 6,3 Millionen Menschen, beging.
Der letzte Häftling von Dachau
Am 27. April 1945 kommt der letzte registrierte Häftling ins
Konzentrationslager Dachau. Zwei Tage vor der Befreiung durch die
Amerikaner. Er ist ein Pole und bekommt die Nummer 161.896. Woher kam
er? Warum musste er ins KZ? Was ist aus ihm geworden? Wir fangen an zu
suchen. Die Recherche führt uns durch halb Europa, über Frankreich bis
nach Polen, in die düsteren Jahre des Zweiten Weltkriegs, in eine
Spionagegeschichte und zur Familie des Häftlings mit der Nummer 161.896.
Der Name Mieczyslaw Charecki. Geboren am 8.12.1915 in Leningrad. Vor dem
Namen steht "Sch" für Schutzhaft. Charecki war also politischer
Häftling, kein Jude. Und dann ist noch ein "P" verzeichnet. Er war Pole,
obwohl er in Leningrad zur Welt gekommen war.
Die Puzzlestücke von Chareckis‘ Biografie zeugen von Krieg, Krankheit
und Tod. Aber es ist auch eine Geschichte vom Überleben. Zufällige
Festnahme Bis zu seiner Befreiung aus dem KZ Dachau hat Charecki eine
grausame Odyssee durch insgesamt drei Konzentrationslager hinter sich.
Am 2. Januar 1944 wird er im KZ Majdanek inhaftiert. In der heutigen
Gedenkstätte ist ein Fragebogen archiviert, den Charecki 1974 ausgefüllt
hat – wahrscheinlich um Rentenansprüche geltend zu machen. Darin
beantwortet er unter anderem die Frage, warum er ins KZ musste. Am 15.
September 1943 sei er in einem Zug in Minsk verhaftet worden.
Er sei auf dem Weg zur Arbeit gewesen, dann habe es eine Explosion in
dem Zug gegeben, erklärt er in dem Fragebogen. Mit ihm wurden 26 weitere
Männer festgenommen. Anna Wójcik ist Archivarin in der Gedenkstätte,
sie erklärt: "Charecki schreibt, dass er auf dem Feld III war. Dieses
Feld wurde von den Häftlingen als Todesfeld bezeichnet, weil die
Lebensbedingungen dort so schwierig waren." Todesfeld - das heißt:
Terror der SS. Gewalttätige Kapos. Krankheit und Hunger. Von Januar bis
März 1944 ist Charecki hier, bis er ins KZ Natzweiler-Struthof im
besetzten französischen Elsass deportiert wird. Sechs Wochen im
Krankenrevier Ab 1941 inhaftiert die SS in Natzweiler und den
Außenlagern 50.000 Menschen. Mieczyslaw Charecki liegt sechs Wochen nach
seiner Ankunft im Krankenrevier. René Chevrolet von der KZ-Gedenkstätte
schildert die unhygienischen, menschenunwürdigen Zustände von damals:
"Die Zahl der Kranken war im Sommer 1944 so hoch, dass eine Baracke für
sie nicht mehr ausreicht. Sie lagen in Dreifachstockbetten übereinander.
Viele waren an der Ruhr erkrankt. Wenn also ein Häftling der ganz oben
lag, Durchfall hatte, dann fielen die Exkremente auf die Körper und
Gesichter der darunter Liegenden."
Von Mieczyslaw Charecki ist ein detailliertes Dokument erhalten: Sein
Krankenblatt. Darauf ist seine Fieberkurve verzeichnet und der Vermerk,
dass er an einem Magengeschwür litt sowie schweren Husten hatte. Es gibt
sogar eine Skizze seiner Lunge. Der Lagerarzt war davon ausgegangen,
dass Chareckis‘ Lungenprobleme vom Arbeiten in einem Tunnel herrührten.
Vieles spricht dafür, dass es sich um den Tunnel von
Sainte-Marie-aux-Mines handelt. Hier sollen die Häftlinge einen
bestehenden Eisenbahntunnel zu einer Werkshalle umbauen, um entsprechend
vor Luftangriffen geschützt zu sein. Schwerstarbeit für die Häftlinge.
Zwölf Stunden pro Tag. Schienen rausreißen, Steine schleppen, den Boden
betonieren. "Vernichtung durch Arbeit". Den ganzen Sommer 1944 schuftet
Charecki hier. Den Tunnel gibt es noch, inzwischen führt eine
Schnellstraße hindurch.
Autor: Christian Stücken, Thomas Muggenthaler
Kontrovers-Sendung vom 27.04.2022
"Helfen und vernichten" - Die soziale Arbeit und die Krankenmorde im Nationalsozialismus
In diesem Film wird die Rolle der Sozialen Arbeit bei den Krankenmorden
("Euthanasie") im Nationalsozialismus beschrieben, aus Sicht der
„Volkspflegerinnen“ und ihrer Lehrerinnen und auch aus der Perspektive
verfolgter Personen.
Als hätte es sie nie gegeben - NS-Euthanasie
Im Dritten Reich wurden aus den sozialen Einrichtungen der Diakonie
Neuendettelsau im Landkreis Ansbach über 1200 Menschen mit Behinderung
und psychischen Erkrankungen in staatliche Anstalten deportiert.
Mindestens zwei Drittel von ihnen wurden dort getötet, weil sie aus
Gründen der „Rassenhygiene“ als „lebensunwert“ galten.
Mitte der 1980er Jahre hat die Diakonie Neuendettelsau zwei Historiker
mit der Aufarbeitung der Ereignisse beauftragt. Das daraus resultierende
Buch „Warum sie sterben mussten“ (1991) war schnell vergriffen, das
öffentliche Interesse enorm. Denn Ärzte und Pfarrer hatten die in ihrer
Obhut lebenden Menschen nach anfänglichem Zögern nur allzu bereitwillig
ausgeliefert.
Und mehr noch: Unsere neuen Recherchen in den bislang nie gesichteten
Patientenakten zeigen, wie unliebsame Bewohner, Erwachsene wie Kinder,
auch in der Phase der „dezentralen Euthanasie“ ab 1941 von den damals
leitenden Pfarrern in die staatliche Heil- und Pflegeanstalt nach
Ansbach verlegt und damit wissentlich dem Tod preis gegeben wurden.
Doch wer sich heute, fast 30 Jahre nach der ersten Aufarbeitung, zum
Thema informieren möchte, wird z.B. auf der Homepage von „diakoneo“, wie
sich die Diakonie Neuendetttelsau inzwischen nennt, kaum fündig – dort
werden zwar die Opferzahlen genannt, die aktive Beteiligung der damals
leitenden Pfarrer wird jedoch verschwiegen. Stattdessen sind noch immer
Häuser und Straßen nach ihnen benannt.
Autorin: Vanessa Hartmann
Kamera: Günther Wittmann, Moritz Bogen
Schnitt: Winfried Schuhmann
Ton: Moritz Bogen, Valentina Herzog
Sprecherin: Patricia Litten
Die Wannseekonferenz - am 20.01.1942 - ein Dokumentation (Spielfilm) bei ZDF-neo TERRA-X
Auftakt zum systematischen Massenmord
In einer Villa am Großen Wannsee in Berlin besprechen 1942 Bürokraten des Nazi-Regimes den millionenfachen Mord an Juden. Es ist ein Wendepunkt. Das Protokoll zeigt den Weg von der Entrechtung und Verfolgung bis zum systematischen Massenmord. Die Idee zu dieser Konferenz kommt von Reinhard Heydrich, dem Chef des Reichssicherheitshauptamtes, der zentralen Verfolgungs- und Vernichtungsbehörde. Ihm untersteht auch die Geheime Staatspolizei Gestapo. 1941 beauftragt Hermann Göring ihn mit einem Großprojekt. Heydrich soll „einen Gesamtentwurf“ vorlegen - über die angestrebte „Endlösung der Judenfrage“ in Europa. Von höchster Stelle ermächtigt lädt Heydrich die beteiligten Behörden und Institutionen zu einer Konferenz – in das Gästehaus der SS am Großen Wannsee. Die Männer, die über millionenfachen Mord sprechen, sind gebildet. Acht tragen einen Doktortitel. Zur Konferenz lädt Heydrich auch wichtige Vertreter der SS- und Polizei wie Heinrich Müller, Adolf Eichmann, Dr. Eberhard Schöngarth, und Dr. Rudolf Lange. Allen Teilnehmer ist klar: Der Massenmord hat schon begonnen. Und keiner hat dagegen Einwände. Auf der Konferenz wird offen von Töten und Eliminieren gesprochen. Doch im Protokoll, verfasst von Eichmann nach Vorgaben von Heydrich, heißt es in verschleiernden Worten, Juden sollen „im Osten zum Arbeitseinsatz kommen“. Gemeint ist jedoch immer Mord. Es wird die bislang mörderischste Konferenz der Geschichte.
Leben im KZ Dachau
Dokumentarfilm Teil 1
Geiseln der SS - Hitler's Attentäter
Dokumentarfilm Teil 2
EUROPA. "Eine Geschichte seiner Kulturen"
Gespräch zwischen Prof. Dr. Jürgen Wertheimer (Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Komparatistik) und Dr.
Constanze Itzel (Kunsthistorikerin)
In seinem Durchgang durch dreitausend Jahre europäische Kulturgeschichte
fragt Jürgen Wertheimer danach, was Europa ausmacht und zusammenhält.
Definiert sich Europa als Kontinent, als geopolitische Zone, als
Wirtschaftsgemeinschaft, als Werteverbund?
Die antiken Gründungsmythen können Ausgangspunkt für eine neue
transkulturelle europäische Erzählung und Selbstbestimmung sein, die
Gemeinschaft stiftet, dabei aber auch Widersprüche und Unterschiede
aushalten kann. Permanente Selbsthinterfragung und Veränderung werden so
zu einem kulturpolitischen Programm, über dessen Konsequenzen und
Aktualität im Gespräch mit dem Autor diskutiert werden soll.
Prof. Dr. Jürgen Wertheimer ist seit 1991 Professor für Neuere
Deutsche Literaturwissenschaft und Komparatistik an der Eberhard-Karls
Universität in Tübingen. Seit 2017 leitet er das „Projekt Cassandra“,
das mithilfe von Literatur aus krisengefährdeten Regionen die
Darstellung von möglichen Konfliktursachen analysiert.
Dr. Constanze Itzel ist Kunsthistorikerin und Leiterin des Hauses der
Europäischen Geschichte in Brüssel. Zuvor arbeitete sie unter anderem am
Badischen Landesmuseum Karlsruhe, am Heidelberger Zentralinstitut für
Kunstgeschichte sowie für den Wissenschaftlichen Dienst und für den
Kulturausschuss des Europäischen Parlaments. Sie begleitete den Aufbau
des Hauses der Europäischen Geschichte in Brüssel seit seinen Anfängen
2009 als Beraterin und Kuratorin.
"WIR SEHEN JETZT,
DASS DER ABGRUND DER GESCHICHTE
GROSS GENUG IST FÜR ALLE."
(Zitat: Ambroise PAUL Toussaint Jules VALÈRY, 1871-1945, Französischer Lyriker, Philosoph und Essayist)
"ZEITENWENDE" - ins Neue Reich ?
(zu Michael Sailer siehe auch unter dem Menüpunkt "Journalistisches")
"Zeitenwende" - das Umwort Derjeniger, die von Geschichtskenntnis verschont geblieben sind
Mai 1945 in Deutschland. Die Nazis sind besiegt, die Konzentrationslager befreit. Zehntausende heimatlose Holocaustüberlebende aber verbleiben ausgerechnet im Land der Täter. Die DW erzählt von ihrem schweren Neuanfang und der umkämpften Erinnerung.
Als der Zweite Weltkrieg 1945 vorbei war und der Nationalsozialismus besiegt, konnten Millionen Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter in ihre Heimat zurückkehren. Aber ausgerechnet für rund 50.000 Juden, die aus den Konzentrationslagern befreit wurden, gab es keine Rückkehr. Sie waren während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft aus Osteuropa verschleppt worden. Vor allem die US-Armee richtete für sie sogenannte Displaced Persons Camps ein.
Eines der größten Lager entstand in Landsberg am Lech bei München. Bis zu 7.000 Juden lebten hier zwischen 1945 und 1950 in einer "Stadt in der Stadt".
Die DW-Dokumentation "Im Land der Täter - Holocaustüberlebende in Nachkriegsdeutschland" besucht Überlebende des Holocaust, die bei Landsberg befreit wurden und später im DP-Camp und in der Stadt lebten. Sie erzählen über das Schicksal ihrer Familien und den Versuch, wieder ein normales Leben aufzubauen: "Was für uns normal war, war für den Rest der Welt abnormal. Wir waren verstörte Kinder", erzählt Jakob Bresler, 94 Jahre, der elf Konzentrationslager und Ghettos überlebte.
Das Leben im DP-Camp war geprägt von der Erfahrung des Holocaust, der Suche nach überlebenden Familienangehörigen, dem Streben nach Bildung - und dem Wunsch, Deutschland zu verlassen.
Nach und nach erfuhr die Welt von dem Schicksal der jüdischen Überlebenden. Die DP-Lager wurden zu einem weltweiten Politikum, erzählt die New Yorker Historikerin Atina Grossmann.
Der Film problematisiert den deutschen Topos von der "Stunde Null", also den radikalen Neubeginn nach dem Krieg, als in Teilen fragwürdige Selbstentschuldung. Am Beispiel der Stadt Landsberg wird etwa gezeigt, wie die dortige Zivilgesellschaft sich in einem Aufmarsch 1951 mit NS-Massenmördern solidarisiert, die in der Stadt inhaftiert waren, statt mit den Opfern der Gewaltherrschaft.
In der NS-Zeit schufen die Nazis in Landsberg einen riesigen KZ-Lagerkomplex mit fast 30.000 meist jüdischen Insassen.
Der Film begleitet das Ehepaar Helga und Manfred Deiler, die in Landsberg mit einer Stiftung für Erinnerungsarbeit seit 40 Jahren für eine Gedenkstätte in ihrer Stadt kämpfen. Diese DW Doku bietet Informationen jenseits der Schlagzeilen und versammelt ausgezeichnete Dokumentationen deutscher Fernsehsender und internationaler Produktionsfirmen.
Wehret den Anfängen - was Juden denken
ein Beitrag von Andrea DRESCHER, geb. 1961, lebt seit Jahren in
Oberösterreich; Unternehmensberaterin, Informatikerin,
Selbstversorgerin,
Friedensaktivistin, Schreiberling und Übersetzerin
für alternative Medienprojekte sowie seit ihrer Jugend überzeugte
Antifaschistin. Zuletzt
erschien von ihr. Zuletzt erschien von ihr „Menschen mit Mut“, veröffentlicht bei Radio München
Wollt Ihr auch uns wegen Wiederbetätigung verklagen?" fragt die Autorin Andrea Drescher und befragt auch andere Menschen mit jüdischen
Wurzeln, wie sie die heutige Situation in Deutschland und in Österreich
empfinden.
In Österreich ist es aufgrund des Verbotsgesetzes nicht erlaubt,
irgendeinen Vergleich der Vergangenheit mit heute zu ziehen, ohne zu
riskieren vor Gericht gestellt und verurteilt zu werden, weil man damit
die Shoa verunglimpfen oder leugnen könnte. Ein Schicksal, das
beispielsweise Dr. Jaroslav Belksky ereilt hat.
Die Shoa zu verunglimpfen oder gar zu leugnen ist für Menschen, deren
Angehörige die Shoa überlebt haben, ein unfassbarer Gedanke. Es ist aber
gerade für Nachgeborene der Shoa-Überlebenden eine
Selbstverständlichkeit, Diktaturen, die eine Shoa erst möglich gemacht
haben, verhindern zu wollen. Der Blick von Menschen, die von
Shoa-Überlebenden erzogen wurden, ist vermutlich auch in Hinsicht auf
die Anfänge wie Diskriminierung oder Ausgrenzung geschärft. Das sind nur
zwei von vielen Aspekten, die damals dazu geführt haben, dass es so
weit kommen konnte.
In Österreich also ist es verboten, diesen Vergleich zu ziehen. Wie kann
man aber besser vor diesen Anfängen warnen, als die Parallelen zu den
Anfängen von damals aufzuzeigen? Ist es also in Österreich verboten, den
Anfängen zu wehren, wenn man für den Vergleich für bis zu 10 Jahren ins
Gefängnis gesteckt werden kann?
Hören Sie hier unter anderen Teilnehmern im Beitrag:
Andrea Drescher, Vera Sharav, Erhard
Brunner, Elias Davidson, Ruth und Robert Fuernberg, Helga Reiter, Eva
Maria Neubauer und Hendrik Broder
Sprecher:
Thomas Stimmel, Burkard
Müller, Sabrina Khalil und Eva Schmidt
ISRAEL - Wem gehört das Heilige Land ?
In diesem Vortrag beleuchtet Wolfgang Hutter die geschichtlichen Hintergründe des Nahostkonflikts, zeigt die historischen Verbindungen von Juden und Arabern zu diesem Landstrich auf und zeigt nicht nur auf, was die Bibel zu diesem Thema zu sagen hat, sondern auch, welche erstaunlichen Aussagen der Koran dazu macht.
Eine Geschichte des Antisemitismus - Teil 1
Die Jahre 38 bis 1144 :
Wo nahm der Antisemitismus seinen Anfang, und wie hat er sich weiterentwickelt? Die erste Folge der Dokureihe untersucht die Wurzeln des Phänomens: von der ersten Welle antijüdischer Gewalt im antiken Alexandria über das goldene Zeitalter von al-Andalus und das Massaker von Granada bis hin zu den Kreuzzügen.
Wo nahm der Antisemitismus seinen Anfang? Warum konnte er sich weiterverbreiten? Warum entstand die erste große Welle antijüdischer Gewalt ausgerechnet im antiken Alexandria, als die Römer die Macht übernahmen? Wie setzte sich der Antijudaismus in den christlichen und in den muslimischen Zivilisationen fest? Wie konnte Granada nach einem 300-jährigen Goldenen Zeitalter auf der Iberischen Halbinsel zum Schauplatz eines Massakers werden, dem ersten Pogrom auf europäischem Boden? Warum kam es während der Kreuzzüge zu organisierten Judenpogromen?
Der Gang durch das erste Jahrtausend erzählt nicht nur von den Anfängen des Antisemitismus, sondern auch vom beginnenden Kampf gegen diese Anfeindungen, vom Schutz der Juden durch die Karolinger, von der Unterstützung durch die maurischen Könige in Spanien bis zum Aufruf des Abts Bernhard von Clairvaux (1090-1153), der blutigen Judenverfolgung während der Kreuzzüge ein Ende zu bereiten.
Autor und Regisseur Jonathan Hayoun ist M.A. in Politischer Kommunikation, jüdischen Wissenschaften und audiovisueller Produktion. Er war Präsident der UEJF (Union des Etudiants Juifs de France) und Regisseur des ARTE-Dokumentarfilms „Rettet Auschwitz!“ (2017).
Eine Geschichte des Antisemitismus - Teil 2
Die Jahre 1144 - 1791 :
Von der ersten "Judennase" in der christlichen Malerei bis zur Vertreibung der Juden aus den großen Königreichen Europas, vom Stereotyp des "reichen Wucherers" bis zum "Antijudaismus ohne Juden": In fünf Jahrhunderten erreicht die schleichende Entmenschlichung der Juden auf drei Kontinenten eine neue Dimension.
Auf welchem Bild tauchte zum ersten Mal in der Malerei des Mittelalters eine auffallende Nase auf, mit der Menschen jüdischen Glaubens hinfort dargestellt werden sollten? Wie überschritt diese Stigmatisierung die Grenzen der Ikonographie, um zum ersten diskriminierenden Erkennungsmerkmal der Geschichte zu werden? Woher kommt das Klischee vom „reichen, wuchertreibenden Juden“? Wie wurde der Hass auf Juden zum politischen Werkzeug für ihre Vertreibung aus einem Großteil Europas?
In den von ihrer jüdischen Bevölkerung verlassenen Königreichen entwickelte sich ein neues, paradoxes Phänomen: ein Antijudaismus ohne Juden – obwohl schon lange keine Juden mehr in einer Region leben, blüht der Antijudaismus. Im Spanien der Inquisition kommt es zur Unterdrückung der Marranen, also jener Juden, die gewaltsam zur Konversion zum Christentum gezwungen worden waren. Im Osten Europas fanden Juden zunächst Zuflucht. Doch dann wurden antijüdische Bilder immer beliebter, und die Ritualmordlegenden erblühten in Polen. Die Episode kommt zum Abschluss mit der Französischen Revolution 1789, die für immer das Schicksal der Juden auf der Welt verändern wird.
Autor und Regisseur Jonathan Hayoun ist M.A. in Politischer Kommunikation, jüdischen Wissenschaften und audiovisueller Produktion. Er war Präsident der UEJF (Union des Etudiants Juifs de France) und Regisseur des ARTE-Dokumentarfilms „Rettet Auschwitz!“ (2017).
Eine Geschichte des Antisemitismus - Teil 3
Die Jahre 1791 - 1945 :
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit? Die Französische Revolution ließ die europäischen Juden auf ein Ende der Diskriminierung hoffen. Doch bald schon brachten politische Bewegungen und pseudowissenschaftliche Strömungen neue Formen des Judenhasses hervor – unter einem neuen Begriff: Antisemitismus.
Im 19. Jahrhundert tauchten neue, politisch und rassistisch motivierte Formen des Hasses auf Menschen jüdischen Glaubens auf. Ein neuer Begriff wurde dafür geprägt: Antisemitismus. Vorgebliche Kritik am aufstrebenden Kapitalismus des industriellen Zeitalters, die auf falscher Personalisierung und der Leugnung komplexer ökonomischer Zusammenhänge beruhte, wurde zum Kern des modernen Antisemitismus. Das sogenannte Weltjudentum war geboren und wurde gerne auch in Karikaturen angesehener großer europäischer Tageszeitungen dargestellt.
Die sogenannte Dreyfus-Affäre (1894), als der aus dem Elsass stammende Offizier Alfred Dreyfus als Spion für das Deutsche Reich beschuldigt und zur Verbannung auf die Teufelsinsel verurteilt wurde, beförderte die Karikatur in ein neues Zeitalter und verlagerte den Kampf gegen den Antisemitismus in die Politik. Dieser Kampf nahm eine neue Dimension an, als mitten in Paris auf dem Boulevard Saint-Michel der ukrainische General Symon Petljura von dem jüdischen Anarchisten Schlomo Schwartzbard erschossen wurde. Während des Ukrainischen Unabhängigkeitskrieges war es zu Judenpogromen gekommen, der Attentäter machte Petljura dafür verantwortlich.
Autor und Regisseur Jonathan Hayoun ist M.A. in Politischer Kommunikation, jüdischen Wissenschaften und audiovisueller Produktion. Er war Präsident der UEJF (Union des Etudiants Juifs de France) und Regisseur des ARTE-Dokumentarfilms „Rettet Auschwitz!“ (2017).
Eine Geschichte des Antisemitismus - Teil 4
Das Jahr 1945 bis heute :
In der vierten und letzten Episode erzählen die Autoren, wie nach der Befreiung vom Faschismus nach und nach das ganze Ausmaß der Nazi-Gräuel ans Licht kam: die Shoah. Wie war Antisemitismus nach Auschwitz überhaupt noch möglich?
Als Anfang 1945 die Lager nacheinander befreit wurden, kam das ganze Ausmaß der Nazi-Gräuel ans Licht, der millionenfache Mord an Jüdinnen und Juden. Diese Morde wurden als Holocaust bezeichnet, „ganz verbrannt“ meint dieses Wort im Griechischen. „Shoah“, der hebräische Begriff für den Völkermord an etwa 6,3 Millionen europäischen Juden, bedeutet „das große Unheil“.
Aber gleich nach dem Krieg keimte der Antisemitismus wieder auf. Im Pogrom von Kielce im Südosten Polens wurden am 4. Juli 1946 40 Menschen jüdischen Glaubens, Überlebende der Shoah, ermordet. Auslöser des Pogroms war die angebliche Entführung eines neunjährigen Jungen, Henryk Blaszczyk. In der Folge des Pogroms kam es zu einer Emigrationswelle aus Polen nach Deutschland und Frankreich.
Nach der Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948 wurden in den arabischen Ländern Juden, deren Vorfahren oft über tausend Jahre in diesen Ländern lebten, gezwungen, auszuwandern. Zurück blieb ein Antisemitismus ohne Juden, für den sich niemand mehr zu schämen schien.
Der Vatikan setzte dem 2.000-jährigen Antijudaismus offiziell ein Ende. Antizionismus und Negationismus, also die Leugnung des Holocaust, wurden zu neuen Ausdrucksformen des Antisemitismus. Mit dem 21. Jahrhundert begann ein neues Kapitel in der Geschichte des Antisemitismus. Noch nie zuvor wurde Judenfeindlichkeit so stark angeprangert, strafrechtlich verfolgt und verurteilt. Und doch ist die Feindschaft gegenüber Juden zurück: Antisemitismus ist heute sehr sichtbar, teils offen, teils verdeckt, sehr oft laut und in unterschiedlichen neuen Erscheinungsformen.
Autor und Regisseur Jonathan Hayoun ist M.A. in Politischer Kommunikation, jüdischen Wissenschaften und audiovisueller Produktion. Er war Präsident der UEJF (Union des Etudiants Juifs de France) und Regisseur des ARTE-Dokumentarfilms „Rettet Auschwitz!“ (2017).
Koautorin Judith Cohen Solal ist klinische Psychologin und Psychoanalytikerin. Sie hat ein pädagogisches Konzept zur Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus in französischen Schulen entwickelt. Jonathan Hayoun und Judith Cohen Solal publizierten zuletzt im November 2020 ein Buch über die Tage nach dem Tod von General Charles de Gaulle, „Les Adieux au Général“, erschienen bei Grasset in Paris.
Dokureihe, Regie: Jonathan Hayoun und Judith Cohen Solal (F 2022)
Geschichtslügen, Bevölkerungsreduktion und Eroberung durch fremde Mächte
Wurden die Indianer und andere Ureinwohner tatsächlich von „Epidemien“ oder importierten Krankheiten, wie den Pocken, ausgerottet? Oder sollen die Erzählungen über diese Krankheiten die blutige Ausrottung und gezielte Bevölkerungsreduktion vertuschen? Der Bestsellerautor Dr. Gerd Reuther sieht im Gespräch mit Stefan Magnet historische Parallelen zu der aktuellen Situation in Europa. Diesmal sind die Europäer selbst Opfer fremder Invasoren. Wieder stecken mächtige Eliten dahinter, die ihre Pläne möglichst lange vor der Bevölkerung geheim halten möchten. Denn einen Eroberungsversuch kann man nur abwehren, wenn man ihn als solchen erkennt, so der Autor und Mediziner. Gehören auch heute wieder angebliche Krankheiten dazu, um einen Massenmord vorzutäuschen? Sind wir die neuen Indianer? Dr. Gerd Reuther beschreibt, wie effektiv Bevölkerungsreduktion ohne großes Aufsehen funktionieren kann. Und wie man nachträglich die Geschichte umschreiben kann. Die kolonialen Eroberungen vor einigen Jahrhunderten, werden vielfach als „Entdeckungen“ oder als „Entwicklungshilfe“ verharmlost.
Fakt ist: Einer genauen Überprüfung hält die offizielle Geschichtsschreibung nicht stand. Und genau eine solche Überprüfung haben Gerd Reuther und seine Frau Renate Reuther in ihrem neuen Buch unternommen: „Die Eroberung der Alten und Neuen Welt“.
siehe auch unter dem Menüpunkt "BÜCHERSTÜBCHEN"
Zu Märchen hat Deutschland im 21. Jahrhundert ein ambivalentes Verhältnis. Hatte das Sommermärchen 2006 die Nation noch geeint, so hat das winterliche Lügenmärchen aus den Federn von Correctiv selbige gespalten. Noch mehr gespalten als sie ohnehin schon ist.
Jean Peters ist das, was dabei herauskommt, wenn man die Gebrüder Grimm bei Wish bestellt. Nach eigener Aussage entwickelt der Journalist Aktionen und erfindet Geschichten, mit denen er in das politische und ökonomische Geschehen interveniert. Sein jüngstes und erfolgreichstes Märchen, bei dem er federführend mitschrieb, handelt von einem Geheimtreffen. Dort seien zwielichtigen Personen zugegen gewesen, so zwielichtig, dass man das Treffen als „Wannseekonferenz 2.0“ titulierte, also als eine Folgeveranstaltung eines nationalsozialistischen Geheimtreffens im Jahr 1942. Doch die als Journalisten getarnten Märchenschreiber machen sich nichts aus den Unterstellungen, die die gesamte Erzählung wie ein roter Faden durchzieht. So sollen sinistre Kräfte auf dieser Konferenz Deportationspläne gesponnen haben. Als Spinnerei sollte sich das nach und nach entpuppen, was jedoch nichts an der Tatsache änderte, dass Millionen Bürger gegen ein wie auch immer geartetes Rechts auf die Straße gingen. Das letztendliche Auffliegen des Märchens änderte auch nichts an dem nun entfachten und ungebremst fortgeführten Kampf gegen das Phantom der omnipräsent rechten Umtriebe.
Als wäre das nicht realtitätsenthoben genug. Nun hat ein Künstler-Kollektiv einen dystopischen Propaganda-KI-Videoclip erstellt. Dieser zeichnet in immersiven Bildern eine Dystopie von Deutschland im Jahr 2060. Die Realität wird dabei vom Fuß auf den Kopf gestellt und das eigene totalitäre Gebaren auf das Gegenüber projiziert.
Der dreiminütige Clip hat das Correctiv-Märchen zu Ende gedacht. Und der Autor Peter Löcke hat „Correctiv zu Ende gedacht“. Hören Sie seinen Text, der zunächst im "Club der klaren Worte" erschienen war:
Correctiv zu Ende gedacht - Beitrag bei MARKUS LANGEMANN (Club der klaren Worte)
siehe auch unter dem Menüpunkt "JOURNALISTEN" und "NEUE MEDIEN"
Die Mondlandung - APOLLO 11 - inszeniert ?? von den USA am 21.07.1969 um 03.56 h (MESZ)
Apollo 11 war die sechste bemannte Raumfahrtmission des Apollo-Programms und der erste bemannte Raumflug mit einer Mondlandung. Die Mission einschließlich Mondlandung am 20. Juli 1969 verlief erfolgreich.
Wollen Weltraummächte wie die USA wirklich ferne Himmelskörper erobern - und zwar friedlich? Oder nicht doch ziemlich bekannte Planeten - und zwar unfriedlich? Zum Beispiel die Erde? Und wird dabei wirklich getäuscht, getrickst und getarnt? Warum weiß heute zum Beispiel nicht einmal mehr die NASA, wo ihre Mondfähren gelandet sind? Wie gelangte irdisches Kleingetier in das »Mondgestein«? Warum fälschte Mondfahrer Michael Collins das Foto eines Weltraumspazierganges?
Gerhard Wisnewski (siehe auch unter dem Menüpunkt "Journalisten") hat die wichtigsten Ereignisse der bemannten Raumfahrt untersucht und festgestellt, dass schon immer falsche Tatsachen vorgetäuscht wurden - nicht nur von den USA. Angefangen beim Flug Juri Gagarins über die Mondlandung bis hin zu den Missionen des Shuttle wurde und wird die »zivile« Raumfahrt als Geldschöpfungsmaschine und für den Machtkampf um den Globus benutzt - und als Tarnung für die endgültige Eroberung der Erde. Unter dem Deckmantel der zivilen Raumfahrt werden Militärapparate gemästet und heimlich Waffen stationiert.
Lügen im Weltraum
Von der Mondlandung zur Weltherrschaft
Hat die NASA die Mondladungen nur simuliert ?
50 Jahre Mondlandung - Wahrheit oder Lüge?
Landeten am 20. Juli 1969 wirklich zum ersten Mal Menschen auf dem Mond, oder waren die Mondlandungen nur eine mediale Superblase aus Hollywoods Seifendose? Anlässlich des 50. Jahrestages der ersten bemannten Landung auf dem Erdtrabanten treibt diese Frage zahlreiche Menschen um.
Für seine neue DVD 50 Jahre Apollo 11: 11 Gründe, warum wir nie auf dem Mond waren hat Enthüllungsspezialist Gerhard Wisnewski tief in den NASA-Archiven gestöbert und dabei noch nie von einer breiten Öffentlichkeit gesehene Aufnahmen zutage gefördert. Begeben Sie sich mit ihm noch einmal auf die Reise zu dem Erdtrabanten: Vom Start auf der Erde über die Landung auf dem Mond bis hin zur Rückkehr zum Heimatplaneten beleuchtet Wisnewski in elf Etappen den Flug von Apollo 11 und die wichtigsten Stationen der angeblichen Mondlandung. Anhand von authentischen Bildern, Satellitenfotos und seltenen Filmdokumenten zeigt Wisnewski die Unmöglichkeit der Reise zum Mond auf, angefangen bei der gefährlichen Strahlung über seltsame »Balken im Weltall«, eine geheimnisvolle Sonne auf dem Mond und eine ramponierte Pappmachee-Landefähre bis hin zu den Unmöglichkeiten bei der Rückkehr zur Erde.
Zusammen mit der Neuauflage seines Buches Lügen im Weltraum zeigt Wisnewski, dass die angeblich bemannten Mondlandungen von 1969 bis 1972 weit mehr waren als ein Stück amerikanischer Herrschaftsfolklore. Viele Jahre vor den Anschlägen des 11. September 2001 zeigten die USA damit Macht und Möglichkeiten ihrer globalen Inszenierungen auf, um den Planeten politisch und psychologisch zu beherrschen.
Danach waren die USA jedenfalls »das coolste Land des Planeten«: technisch und militärisch scheinbar unbesiegbar. Noch heute gehören die angeblichen Mondlandungen zum kulturellen Kern der Vereinigten Staaten und zum Narrativ von der angeblich unschlagbaren Supermacht.
Wollen Weltraummächte wie die USA wirklich ferne Himmelskörper erobern - und zwar friedlich? Oder nicht doch ziemlich bekannte Planeten - und zwar unfriedlich? Zum Beispiel die Erde? Und wird dabei wirklich getäuscht, getrickst und getarnt? Warum weiß heute zum Beispiel nicht einmal mehr die NASA, wo ihre Mondfähren gelandet sind? Wie gelangte irdisches Kleingetier in das »Mondgestein«? Warum fälschte Mondfahrer Michael Collins das Foto eines Weltraumspazierganges? Gerhard Wisnewski hat die wichtigsten Ereignisse der bemannten Raumfahrt untersucht und festgestellt, dass schon immer falsche Tatsachen vorgetäuscht wurden - nicht nur von den USA. Angefangen beim Flug Juri Gagarins über die Mondlandung bis hin zu den Missionen des Shuttle wurde und wird die »zivile« Raumfahrt als Geldschöpfungsmaschine und für den Machtkampf um den Globus benutzt - und als Tarnung für die endgültige Eroberung der Erde. Unter dem Deckmantel der zivilen Raumfahrt werden Militärapparate gemästet und heimlich Waffen stationiert.
Das TiITANIC-Attentat
Die wahren Hintergründe der Schiffskatastrophe
Haben Sie Lust auf ein nervenzerfetzendes Sachbuch? Dann nehmen Sie Gerhard Wisnewskis Das Titanic-Attentat zur Hand. Pünktlich zum 111. Jahrestag des Untergangs der Titanic (15. April 1912) bringt der bekannte Enthüllungsautor dieses Buch wieder heraus, das die Titanic-Forschung revolutionierte - natürlich unter weitgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit. Vom Mainstream tapfer ignoriert, war es bald vergriffen. Jetzt endlich ist es wieder lieferbar! 111 Jahre nach dem Untergang der Titanic ist damit jedoch Schluss! Auf vielfachen Wunsch hebt der Kopp Verlag diesen atemberaubenden Sachbuch-Schatz und legt ihn wieder neu auf! Denn schließlich ist der Untergang der Titanic brandaktuell: als ein Symbol für eine todgeweihte Gesellschaft, deren Mitglieder dennoch sehenden Auges in den Untergang fahren. Da wäre es doch interessant zu erfahren, ob dies damals wirklich nur eine Verkettung von unglücklichen Umständen war - oder aber Absicht. Was gab und gibt es nach so langer Zeit noch zu entdecken? Antwort: alles. Denn ob nun Pearl Harbor, der Kennedy-Mord oder der 11. September 2001: Die Wahrheit wird uns bis heute wortreich verschwiegen.
Warum sollte das bei der Titanic anders sein? Eben.
Und tatsächlich: Beweismittel wurden unterdrückt, Zeugen wurden nicht gehört oder verschwanden. Die wichtigsten Befunde wurden ignoriert, wegerklärt und totgeschwiegen.
Zum Beispiel:
Der Untergang der Titanic war kein Unglück, sondern ein Attentat.
Wie immer nimmt Gerhard Wisnewski, der Dauergast der Bestsellerlisten, sein scharfes analytisches Skalpell zur Hand und seziert den Titanic-Untergang nach allen Regeln der Kunst. Das Ergebnis ist beispiellos: Die Titanic sank nicht nach der Kollision mit einem Eisberg, sondern aufgrund von Sabotage. Starker Tobak - und zwar ohne Filter.
Kontrollwahn, Digitalisierungs- und Automatisierungshype
ein Beitrag von Susanne Schmieden bei Corona Transition
"FREIHEIT IN DEN KAPITALISTISCHEN GESELLSCHAFTEN
IST NACH WIE VOR,
MEHR ODER WENIGER DAS,
WAS ES AUCH IN DEN ANTIKEN GRIECHISCHEN DEMOKRATIEN WAR:
FREIHEIT FÜR DIE EIGENTÜMER VON SKLAVEN."
(Zitat: WLADIMIR Iljitsch LENIN, 1870-1924, Russischer kommunistischer Politiker und
Revolutionär, marxistischer Theoretiker,
Vorsitzender der
Bolschewiki-Partei und der aus ihr hervorgegangenen Kommunistischen
Partei Russlands,
Regierungschef der Russischen SFSR und der
Sowjetunion, als deren Begründer er gilt)
