
"STÜRZ DICH NICHT VON DER BRÜCKE, SONDERN INS LEBEN."
MUSIKALISCHES - einfach mal reinhören - JAMES BLUNT
Foto: whitemay / istockphoto.com
Sind Beiträge oder Videos nicht mehr aufrufbar, sind sie der alltäglichen Zensur anheimgefallen,
im besten Deutschland aller Zeiten; ich sorge in jedem Fall für Wiedereinstellung oder Ersatz.
"AUCH WENN DIE WAHRHEIT GELÖSCHT WIRD, SIE WIRD HERAUSKOMMEN."
Erleben Sie Marula Eugster Rigolos meisterhafte Federbalancierung bei „Italia’s Got Talent“!
In einer hypnotischen, ungewöhnlich befriedigenden Performance balanciert Marula Eugster Rigolo kunstvoll eine einzelne Feder – plus schlanke Holzstäbe – auf ihren Fingerspitzen und Handflächen. Der fließende Ablauf, die intensive Konzentration und die anmutige Präzision machen diese Darbietung zu einem fesselnden Erlebnis, das Sie sich immer wieder ansehen können, selbst wenn Sie sonst kein Talentshow-Fan sind.
Unglaublich befriedigend und faszinierend – perfekt zum Entspannen und Konzentrieren Eine seltene, minimalistische Darbietung extremer Balance und Körperbeherrschung.
Lockdowns : "Viele Künstler haben sich umgebracht."
Heute erweitern wir die Perspektive: Der Mediziner Dr. Gunter Frank und der Immunologe Dr. Kay Klapproth sprechen diesmal mit der Sängerin Julia Neigel über Kulturlockdowns, Widerstand in der Kulturbranche und die notwendige juristische Aufarbeitung. Ausserdem geht es um neue Erkenntnisse über Herzschäden nach COVID-19-Impfungen und um Interessenkonflikte von TV-Arzt Hirschhausen. Künstler im Lockdown: Durch die Corona-Maßnahmen brach die Kulturbranche zusammen. Existenzen wurden vernichtet und viele haben diese Zeit nicht überlebt. Julia Neigel berichtet über ihre Erfahrungen in einer zerstörerischen Zeit.. Kunst und Widerstand: Wo waren die mutigen Künstler der Corona-Zeit? Nur wenige wagten sich aus der Deckung und wurden dafür öffentlich bestraft. Wurden Künstler auch durch finanziellen Druck mundtot gemacht? Klage gegen Kulturlockdown: 2G-Konzerte kamen für Julia Neigel nicht in Frage. Sie klagte gegen Verordnungen, die Menschen von Kulturveranstaltungen ausschlossen. Hirschhausen und die asozialen Trittbrettfahrer: Der Fernseharzt Hirschhausen machte Werbung für Impfungen und arbeitet u.a. für das Gesundheitsministerium oder das RKI. Trotz zahlreicher Interessenkonflikte soll er nun bei der ARD die Corona-Zeit aufarbeiten. Herzschäden nur bei Geimpften: Neue Studien zeigen, das Risiko von Herzerkrankungen ist bei Geimpften besonders hoch und steigt mit dem Abstand zur Impfung.
Ich habe nur einen song gemacht
Ich habe nur einen song gemacht
Ich habe nur einen song gemacht
Das Verfahren gegen den Rapper Sascha Weiss wegen seines Song "AfD - Offizieller Wahlwerbespot" sorgte für Aufsehen ! In dem Video seht Ihr das Urteil und die Reaktion darauf.
Rapper SchwrzVyce wegen Beleidigung von Baerbock und Habeck verurteilt
Das Video "AfD (Offizieller Wahlwerbespot)" führte für den Rapper zu einer Verurteilung, jedoch lediglich nach § 185 StGB. Heute legt er musikalisch nach.
40 Tagessätze und ein Wertersatz für die erlangten Taterträge (Erlöse
des Songs) und die Tragung der Verfahrenskosten, so lautete das
durchaus milde Urteil des Amtsgerichts Frankfurt zu Lasten von
SchwrzVyce.
Hintergrund der Anklage war der Song “AfD (Offizieller Wahlwerbespot)”. Wir verweisen insoweit auf unseren Bericht vom 08. August 2024, Rapper SchwrzVyce in Frankfurt wegen „Majestätsbeleidigung“ vor Gericht.
Das
Gericht führte aus, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist und
dass sich die Staatsanwaltschaft wohl aufgrund der großen Reichweite des
Musikvideos diesen Fall herausgegriffen hat. Nachfolgend
veröffentlichen wir ein Transkript der Urteilsbegründung des Gerichts,
welches diese (weitestgehend und bestmöglich) im Wortlaut wiedergibt.
Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil.
Der Angeklagte wird wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 40
Tagessätzen […] verurteilt. Der Wertersatz für das Erlangte von […] wird
eingezogen. Der Angeklagte trägt die Kosten des Verfahrens.
Wir verfügen über die Technologie des Internets seit etwa 25 Jahren.
Das Internet hat sich leider über viele Jahre zum quasi rechtsfreien
Raum entwickelt, und das hat natürlich dann auch irgendwann der
Gesetzgeber gemerkt und versucht gegenzusteuern.
Und da kommen dann Internetportale, über die man das melden kann, ins
Spiel. Und dann kommt natürlich auch die Staatsanwaltschaft ins Spiel,
um personell an diesem Problem fokussiert arbeiten zu können. Und da
kann man sich jetzt natürlich immer fragen: „Warum ich?“ – Aber wenn man
eine Vielzahl hat von Fällen im Internet, einer muss der Erste sein,
sozusagen.
Da sind Sie [SchwrzVyce] nicht der Allererste, sondern Sie sind
einer, der jetzt herausgegriffen wurde. Ich weiß nicht, wie viele Akten
es da sonst gibt, aber wahrscheinlich zur Genüge. Ein Punkt, warum man
Sie rausgreift, ist natürlich, dass Sie ein Musikvideo veröffentlichten,
das ein paar hunderttausendmal geklickt worden ist. Dass ihr Video eine
andere Öffentlichkeitswirksamkeit hat, als wenn ich als Einzelperson
jetzt in einer Diskussion, in einem Chat irgendeinen Kommentar abgebe,
in einer politischen Diskussion, wo ich das Gleiche […] äußern würde.
[…]
Ja, wie jetzt so schön gesagt worden ist: „Auch Politiker haben eine
Ehre“[…]. Der Gegenbeweis ist jedenfalls nicht möglich. Insofern steht
die Kunst – natürlich ist es Kunst, was sie gemacht haben – in der
Abwägung zum allgemeinen Persönlichkeitsrecht dieser beiden
Herrschaften. Und da muss ich jetzt ehrlich sagen, dass gerade das Wort
„Fotze“, […] das reduziert eine Frau auf ihr Geschlechtsteil, und wenn
man es einem Mann gegenüber sagt, dann ist es noch schlimmer, weil das
damit zum Ausdruck gebracht werden soll, dass er eine Frau ist. Das ist
also sozusagen die Steigerung. Also mit anderen Worten für eine Frau
kann ich mir ehrlich gesagt kaum eine schlimmere Bezeichnung vorstellen
als das Wort „Fotze“.
Das Wort „Stricher“ finde ich nicht ganz so
schlimm, aber das mag natürlich auch an meinem Geschlecht liegen –
vielleicht empfindet das ein männlicher Richter jetzt wiederum als viel
schlimmer. Sie sehen, dass bei Beleidigungen, wie auch immer, gewisse
Wertungen eine Rolle spielen können.
Klarer Sexualbezug, kein Sachbezug zu der ansonsten Kritik mit der
Lüge, dem Lebenslauf und, dass sich, was weiß ich, Herr Habeck
versprochen hat. Das kommt sicher sowieso bei Politikern pausenlos vor,
dass die verhaspeln.
[…] aber das hat mit inhaltlicher Kritik mit
dem, was Sie in dieser Zeile zum Ausguck gebracht haben, nichts zu tun.
Daher ist die Abwägung zwischen der Kunst und den
Persönlichkeitsrechten nicht schwierig.
Jetzt sagen Sie: „Sie haben sich da vorher mit beschäftigt und Sie
haben gedacht, das ist alles gedeckt, da darf man auch das sagen“. Kann
ich Ihnen nicht widerlegen. Sie gehen also von einem Verbotsirrtum
[Anmerkung: siehe § 17 StGB] aus, da Sie denken, das wäre in Ordnung,
wäre aber vermeidbar aus meiner Sicht, bei entsprechender Beratung. Und
wenn Sie den Herrn Bushido angesprochen haben, der hat nämlich gerade
niemand persönlich angesprochen.
Der will irgendwelche abstrakten
„Fotzen“ jagen. […] aber der hat eben nicht gesagt: „Hier meine
Nachbarin. Lieschen Müller, die „Fotze“ werde ich jagen“. Das ist ein
ganz großer Unterschied. Ob das wünschenswert ist, dass man sich so
ausdrückt, ist eine andere Frage, die habe ich hier nicht zu beurteilen.
Das ist aber dieses Lied, das […] zitiert worden ist, das ist so mit
Sicherheit nicht beleidigend.
Dann ist der nächste gedankliche Punkt nochmal § 188. Also da war ich
ehrlich gesagt, als ich die Anklage bekommen habe, auch schockiert. Das
halte ich nicht, weder für das Paradebeispiel noch überhaupt für ein
Beispiel.
Wenn man sich den Gesetzestext nochmal ansieht, dann muss die Tat
geeignet sein, das öffentliche Wirken [des Politikers] erheblich zu
erschweren – und jetzt haben wir es ja mit zwei der prominentesten
Politikern überhaupt zu tun – also deren Wirken zu erschweren, da müsste
schon einiges zusammenkommen, damit die Stolpern in ihrem Wirken als
Bundesminister. Das Beispiel, das hier genannt wurde von dem „korrupten
Politiker“, fand ich gar nicht schlecht, weil das natürlich ein massiver
Vorwurf ist, wenn sich das in der Bevölkerung herumsprechen würde. Das
könnte natürlich das Vertrauen und damit in die Wählerstimme, die ist ja
dann immer gemeint, in der Tat untergraben.
Aber sexualisierte Vorwürfe: Wie sollen die ein politisches Werk irgendwie behindern? Also da kann ich den Bezug nicht finden.
Daher, wie auch eröffnet [Die Anklage], bleibt es beim § 185, also der Beleidigung […].
Strafzumessung:
Sie sehen ja dem Beschluss entsprechend, dass, so
wie das nach Aktenlage gelaufen ist, ich das mit Sicherheit nicht
glaube, dass hier Frau Baerbock im Flugzeug mal schnell durchs Internet
geklickt hat und sich mit Absicht ihren Song angehört hat und „oh Gott,
oh Gott“ – „und deshalb stelle ich jetzt Strafantrag“. So bestimmt
nicht.
Da wird in einem laufenden Ermittlungsverfahren angefragt,
ob Strafantrag gestellt wird, und dann kommt […] dieser Strafantrag
zurück. Das ist natürlich wirksam, warum nicht? Das heißt […] nur – und
deshalb auch diese vielen hundert Strafanträge, […] dass die Politiker
sich entschieden haben das nicht weiterhin hinnehmen, dass sie im
Internet so diffamiert werden, sondern es soll gegengehalten werden.
Das
ist eine zulässige Überlegung, das kann man machen, muss man natürlich
nicht. Ein Strafantrag ist immer freiwillig. Das ist aber ansonsten auch
die rechtliche Seite, also für […] die Wirksamkeit des Strafantrags
sehe ich da überhaupt keine Auswirkungen.
Das heißt aber im Umkehrschluss auch, dass dieses persönliche
Element, dass man, was weiß ich, wenn man beleidigt wird, vielleicht
nächtelang nicht schlafen kann, in Tränen ausbricht oder sonst was –
also das können wir hier alles streichen für diese Herrschaften. Das ist
deren Ehre, die halt nach außen getragen ist und das, dass tausendfach
Leute sagen: „Das kann man sagen, über den Habeck.“ „Auch schon mal“,
das setzt einen gewissen Ton im Internet und das wollen wir verhindern.
Das heißt aber nicht, dass wir sie jetzt hier als schwerstkriminell
einstufen, sondern das ist eine kleine Sanktion, die einerseits klar
Kante bezieht, aber nicht heißt, dass Sie jetzt eine hohe Strafe
bezahlen müssen.
Die Berechnung des Einziehungsbetrags: […]
Gut, soweit heute zur Begründung. Sie können das Urteil natürlich angreifen, mit der üblichen Frist.
Interessant ist, dass das Gericht sich in der Urteilsbegründung
dahingehend geäußert hat, dass es schockiert sei, als es eine Anklage,
welche der Redaktion vorliegt, nach § 188 Strafgesetzbuch bekommen habe.
§ 188 Strafgesetzbuch regelt folgendes:
“Strafgesetzbuch (StGB)
§ 188 Gegen Personen des politischen Lebens gerichtete Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung
(1)
Wird gegen eine im politischen Leben des Volkes stehende Person
öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten eines Inhalts (§
11 Absatz 3) eine Beleidigung (§ 185) aus Beweggründen begangen, die mit
der Stellung des Beleidigten im öffentlichen Leben zusammenhängen, und ist die Tat geeignet, sein öffentliches Wirken erheblich zu erschweren,
so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.
Das politische Leben des Volkes reicht bis hin zur kommunalen Ebene.”
(Hervorhebung durch die Redaktion)
Das Gericht führte insoweit überzeugend aus, dass der Fall sich
weder als Paradebeispiel eigne noch bei sexualisierten Vorwürfen zu
erkennen sei, wie diese die politische Arbeit eines Bundespolitikers
behindern [erheblich erschweren] könnte.
Wer die Arbeit von SchwrzVyce unterstützen möchte, kann das hier tun.
Wie es sich für einen Rapper gehört, hat SchwrzVyce auf seine Art auf das Urteil geantwortet, mit einem neuen Song.
"SOLANGE UNS DIE MENSCHLICHKEIT MITEINANDER VERBINDET,
IST EGAL, WAS UNS TRENNT"
(Zitat:
Ernst FERSTL, geb. 1955, Österreichischer Lehrer und Schriftsteller)
Hochwertige Dokus zu Wissenschaft, Gesellschaft, Geschichte und Tierwelt: wocomoDEUTSCH ermöglicht den Zugang zu zuverlässigen und qualitativ hochwertigen Informationsquellen in deutscher Sprache. Die Dokumentarfilme und Reportagen auf unserem Kanal werden von führenden Produktionsfirmen produziert und bieten einen frischen Blick auf die Welt, in der wir leben. WocomoDEUTSCH ist ein Kanal der Marke Wocomo von NIKITA VENTURES. Wocomo - wonderful content in motion.
5. Solidaritäts-Konzert für JULIAN ASSANGE - Musik- Teil 1
u.a. mit
„Julian Assange wird vor unseren Augen zu Tode gefoltert.“ – Patrik Baab.
Zum fünften Mal trafen sich Künstler, Journalisten, Publizisten und Wissenschaftler in der Berliner Musikbrauerei zu einem Solidaritätskonzert für Julian Assange.
Ihm drohen bis zu 175 Jahre Haft in den USA, weil er als Gründer und Betreiber der Plattform WIKILEAKS unter anderem dazu beitrug, Kriegsverbrechen aufzudecken.
Alle Künstler verzichteten bei ihren Auftritten auf die Gagen, die Julians Frau, der Anwältin Stella Assange, zur Verfügung gestellt werden.
Ablauf:
0:00:00 Begrüßung durch Jens Fischer Rodrian (Veranstalter) und Uli Gellermann (Initiator)
0:06:40 Achtsamkeitsübung Gudrun Pawelke
0:09:48 Auftritt Johanna Borchert und Miles Perkin
0:34:16 Auftritt Alexa Rodrian und Jens Fischer Rodrian
0:43:09 Auftritt Philipp Melcher
0:58:47 Auftritt Marlene Scheffel
5. Solidaritäts-Konzert für JULIAN ASSANGE Musik - Teil 2
geboren 1956
bislang größter Single-Erfolg hatte er 1985 mit "Dein ist mein ganzes
Herz".
Heinz Rudolf KUNZE - Endstation Wahnsinn - über das ganz normale Leben
Tour "Der Wahrheit die Ehre" am 11.05.2022
Es sind die ganz normalen Menschen - mit einer ehrlichen, mutigen Ansage über die Endzeitstimmung in unserem Land und weltweit, diesen pöbelhaften Irrsinn, dieses hirnverbrannte Schweigen, über mittelalterliche und hetzerische Phrasen, über die hexenjagdähnliche Vernichtung Andersdenkender und Selbstzweifler, über den hirntoten Mob, über das Ende der Aufklärung, über den Exitus des Experiments Demokratie, über den Wärmetod des Geistes, über den nuklearen Winter der Vernunft, über den langen, niemals endenden Weg zur Wahrheit, über Menschen mit hasserfüllten Vorurteilen, über lächerliche aber brandgefährliche Idioten, über Anpassung an die lautesten Lügen, über den Triumph totalitärer, faschistoider Fake-Technik, ...
Für ALLE, denen ihr ganz normales Leben lieb ist.
Deutschland - zeig Dein Gesicht
Das Blatt wird sich wenden - der Wind wird sich drehn
Alex Olivari, hochtalentierter Profi-Musiker, Ex-Band-Leader bei Matthias Reim, der schon mit Gloria Gaynor, Jennifer Rush, Paul Carrack, Spencer Davis, der Kelly Family u.a. internationalen Künstlern arbeitete, gibt sein erstes großes Interview. Olivari ist neben Eric Clapton und Van Morrison einer der wenigen Top-Musiker, der sich dem seelischen Corona-Lockdown nicht ergeben hat. Im Gegenteil: Nach einer mehrmonatigen Findungsphase 2020 stieg in ihm „Wut“ auf, wie er selber sagt. Wut auf den Freiheitsentzug, Wut auch auf die Lähmung, die sich allmählich durch die Gesellschaft fraß. Er fragte sich: Und wo sind jetzt alle meine Musiker-Kollegen? Olivari produzierte innerhalb weniger Monate gleich mehrere Hits, in denen die wachsenden Ängste der Menschen gespiegelt wurden, die diesen vor allem jedoch viel Kraft zum Durchhalten schenkten. Nach dem genialen Titel "Deutschland, zeig Dein Gesicht", wurde Alex Olivari von einem der größten Konzertveranstalter kurzerhand „verabschiedet“ und verlor seinen Job als Bandleader bei Schlagersänger Matthias Reim. Das jedoch hielt ihn nicht ab, weiterzumachen. Es folgte unter anderem die satirische, gleichzeitig geniale Abrechnung mit Deutschlands buntem Infotainment: Wir wollen Euch unterhalten. Aktuell schöpfen viele Menschen Kraft durch seinen neuen Song: "Das Blatt wird sich wenden". In diesem sensiblen Interview mit der Profi-Musikerin Andrea Stammler öffnet Alex Olivari seine Künstler-Seele und bildet auf offene und knochenehrliche Weise den derzeitigen Zustand unserer Gesellschaft ab.
geboren 1967
arbeitete bis März 2020 als Kreativdirektor und Musiker für die »Blue Man Group«, produzierte
Alben für Künstler wie Konstantin Wecker, Alexa Rodrian, Katja Riemann
und Tim Neuhaus und schrieb Filmmusiken für zahlreiche preisgekrönte
Dokumentationen und Kurzfilme. Er ist Autor mehrerer Gedichtbände und
war mit einem eigenen Poetry-Slam-Konzertabend auf Tournee. Seit März
2020 veröffentlicht er widerständische Songs, Essays und Interviews auf
Medien wie Rubikon, Hinter den Schlagzeilen, Club der klaren Worte,
Radio München und Apolut und begleitet die Demokratiebewegung auf
Demonstrationen
lebt mit seiner Familie in Berlin
Jens Fischer Rodrian zählt zu den wenigen Künstlern, die angesichts des globalen Unrechts weder ihren Kompass noch ihre Stimme verloren haben. Ungebrochen setzt er sich für Freiheit, Würde und Menschlichkeit ein und weist damit die Richtung, wie Kunst diese dunkle Zeit nicht nur zu überstehen, sondern unseren Herzen und Seelen genug Mut und Hoffnung zu schenken vermag, gemeinsam den Aufbruch zu wagen: in eine neue, menschlichere Epoche.
Der Song UMGEIMPFT, den ich Ende 2021 geschrieben habe, thematisiert die Verunglimpfungen, mit denen man Menschen ausgegrenzt hat, die sich gegen die Corona-Impfung entschieden haben - eine musikalische Umsetzung zu meinem Artikel "Der deutsche Impfherbst" (Rubikon & Radio München - Link siehe Anhang). Die Version im Video entstand auf meiner Tour 2022 durch NRW - aufgenommen im POGO-Retroquitäten Club.
2022 erschien auf Kontrafunk zudem eine sehr ausführliche Sammlung vieler diffamierender Zitate unter #ichhabemitgemacht .
Jetzt darf man auf das Buch "Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen" von Marcus Klöckner und Jens Wernicke gespannt sein - erschienen im Rubikon Verlag (Bestellung bei den Buchkomplizen - Link siehe Anhang).
Die Aufarbeitung der Krise ist in vollem Gange.
Danke Jockel für die Einladung zu dem Konzert, das Video und Deine Freundlichkeit.
Danke Fabian für den Titel zum Song, Dein Humor und Deine Freundschaft.
Auf Ungeimpfte mit dem Finger zeigen ? Diskriminierungslust in der Öffentlichkeit
Für die Diskriminierungslust der Mehrheitsgesellschaft, so meint der Musiker, Produzent und Texter Jens Fischer Rodrian, scheint es derzeit keine Haltelinie mehr zu geben. Viele menschenverachtenden Äußerungen werden offensiv über die Medien verbreitet. Sie sind gut dokumentiert. Das heißt aber auch: Es gibt keine Entschuldigung mehr dafür wegzuschauen oder mit dem System der Impfapartheid zu kooperieren. Es scheint jedoch: Je mehr sich die Untauglichkeit der „erlösenden“ Gen-Spritze erweist, desto mehr steigern sich die Hundertprozentigen, in ihrem Abwehrkampf gegen die Wahrheit, in einen feindseligen Furor hinein. Die Mehrheitsgesellschaft rennt sehenden Auges in eine erneute, große historische Schuld hinein. Das Schweigen der Künstler, speziell derer, die sich früher gern einen rebellischen Anstrich gegeben haben, schreit für den Künstler Jens Fischer Rodrian mittlerweile zum Himmel. Er veröffentlichte folgenden Text zunächst auf dem Blog „Hinter den Schlagzeilen“. Für Radio München hat ihn Sabrina Khalil eingelesen:
In Textform finden Sie den Beitrag hier: www.rubikon.news/artikel/der-deutsche-impf-herbst
Buch / Hörbuch
"Die Armada der Irren"
Unter vollen Segeln ist eine panische Armada gegen uns unterwegs. Eine
Armada der Irren, die uns zu Narren machen will. Auf ihren bunten
Flaggen steht "Nur noch zwei Wochen", "Ewige Gesundheit" und "Pieks,
Pieks, Pieks". Doch der Wind ihrer geblähten Segel weht aus der Hölle
her und ihr Kurs geht zu den Inseln der Unterwerfung. Das Kommando auf
diesen Schlachtschiffen haben die Herren der digitalen Seewege. Und die
Reihen ihrer Offiziere bestehen aus Umstürzlern, Pharmagewinnlern und
Transhumanisten. Doch, welch Glück: Auch Freimeuterer sind unterwegs.
Bewaffnet mit den Säbeln der Poesie, den Kanonen der Musik und den
Enterhaken des freien Geistes. Es ist die Kunst, sind die Künstler, die
der Armada den Weg versperren. Sie verdrängen die Leere verordneter
Gedanken, lassen die Stürme der Veränderung los und bringen die
Verhältnisse zum Tanzen. Ihre Fahne ist die der Freiheit und alle sind
der Kapitän. Ahoi! Endlich kommt das gute Land der echten Menschen in
Sicht.
Mit Beiträgen von Wolfgang Wodarg, Gunnar Kaiser, Nina Proll, Roland Rottenfußer, Alexa Rodrian, Nina Adlon, Matthias Burchardt, Sabrina Khalil, Benedikt Schnitzler, Lou Rodrian, Jakob Heymann, Captain Future, Uli Masuth, Laurens Walter, Philine Conrad, Rob T. Strass, Isi Reicht, Brigade Bergamo und Lüül.
Viele Kulturschaffende hat es im Frühling 2020 kalt erwischt. Aufgrund der Corona-Maßnahmen waren sie von einem Tag auf den anderen genötigt, ihr Engagement einzustellen – so wie Isabel Katharina Sandi und Ralf Gottesleben. Das Paar aus Essen betreibt seit 2002 ein kleines Hinterhoftheater. In den Jahren vor Corona lief es gut für das Duo. Ihre Chansonprogramme waren sehr vielseitig und umfassten unterschiedliche Genres: Kabarett, Stand-up, Lesungen. Es wurden aber auch klassische Musikstücke gespielt oder politische Themen behandelt. Das Publikum kam auf seine Kosten und blieb nicht selten nach den Vorstellungen im Haus, um mit dem Künstler-Paar gemeinsam zu debattieren und in Austausch zu kommen.
Das «Sago», zusammengesetzt aus den ersten zwei Buchstaben ihrer Nachnamen, hatte sich zu einer Begegnungsstätte entwickelt, in der viele neue Ideen entstanden. Die Corona-Politik bereitete dem ein abruptes Ende. Seit über einem Jahr ist das Hinterhoftheater nun geschlossen. Das bedeutet aber nicht, dass die beiden aufgeben. Sie arbeiten an neuen Projekten, die den Zeitgeist widerspiegeln sollen. Eines davon sind die sogenannten Corona-Songs, etwa 12 Klavier-Stücke in mal ernstem, mal satirischem Duktus. Entstanden sind sie in Reaktion auf die drakonischen Maßnahmen und die fortschreitenden Übergriffe des Staates. Als die Corona-Politik zu wuchern begann, zog sich das Paar in ein Refugium an der See zurück, um die langanhaltende Situation mit Abstand einschätzen zu können und die Schließung der hauseigenen Spielstätte besser zu verdauen. Nach einer Weile kamen sie aus der Starre. „Alles musste raus“, erinnert sich Ralf: „die Wut, die Ohnmacht, die Frustration.“
Lateinische Verballhornungen
Mit den Corona-Songs sollten in der Folge alle Erlebnisse verarbeitet werden. So entstand unter anderem ein ziemlich witziges Lied, das so klingt, als wäre es in lateinischer Sprache verfasst: „Symphonia annadiabolica pharmaindustriensis / et Requiem de mascerados Söderus Marcellus lobbyisticus / et Lady Södera Lametta trallala“, heißen die ersten Zeilen, die einen Lacher nach dem anderen produzieren. Und es geht munter so weiter: „Los wochos Dineros muchos de mascerados verknappos / et Luftikus verknappus de personae trivialae / oh jeh, oh jeh, oh jeh / elites Omnibus annus dei d‘oro legibus alla pleya spahnjensis / et personae trivialae fahribus in Omnibus con maskibus / very ungerechtibus— ausrufezeichibussibus / Quando al fine ungerechtibus?“
Ralf am Klavier
Der Song ist bewusst so gestaltet, dass er teils unverständlich bleibt, aber dennoch zu verstehen gibt, worum es geht. Einerseits verleiht diese Machart eine gewisse Sicherheit vor einem Shitstorm, der heutzutage jedem droht, der Kritik an der Corona-Politik übt. „Andererseits hören die Menschen genauer zu, wenn der Text unverständlich ist“, erklärt Ralf. Wer diesem Credo folgt, findet in dem Stück tatsächlich alle Themen und Protagonisten, die in den letzten anderthalb Jahren für Aufregung sorgten. Es geht um streitbare Personen wie Markus Söder oder Jens Spahn. Es geht um den Verdacht, dass solche Politiker sich eher für die Pharmaunternehmen einsetzen als für das Gemeinwohl. Und es geht um viel Geld, das mit Masken oder Corona-Tests verdient wird.
Song über "Wirrologen"
Humor spielt für das Duo eine wichtige Rolle. „Man bleibt in Bewegung“, sagt Ralf, der die Stücke mit großer Leidenschaft vorträgt. „Der Humor ermöglicht eine gewisse Flexibilität.“ Das sei wichtig, um nicht in einen Zustand der Lähmung zu geraten. Der satirische Ansatz enthält aber noch einen weiteren positiven Aspekt: „Die Satire darf alles“, so der Künstler. „Sie eignet sich hervorragend dafür, die Grenzen auszuloten.“ Mit ihr könne man provozieren und somit wirkungsvoll den Blick auf die Missstände lenken. Zu ihnen zählt heutzutage auch die Inflation sogenannter Experten. Rund um die Uhr melden sich zwielichtige Personen zu Wort, die alles besser wissen – in der Corona-Zeit vor allem Virologen. „Allerdings drängt sich der Verdacht auf, dass sie von oben installiert sind“, sagt Ralf. „Ihre Aufgabe besteht darin, die Öffentlichkeit zu verwirren.“
Zu diesem Thema hat der Künstler ein passendes Stück geschrieben, das in kreativer Weise mit dem Wort «Virologe» spielt: „Der Wirrologe sucht die Wirren / nur selten tut er sich da irren“, heißt es zu Beginn. „Unter’m Mikroskop da gibts genug / sie werden sichtbar ohne Lug und trug / Dort schwirren sie herum widebum / ohne Abstand dumm an dumm / und wer ausschert wird bekehrt.“ Neben dem Experten-Problem widmen sich die Corona-Songs auch Themen, die beispielsweise kleine Ladenbesitzer betreffen. Einige beschäftigen sich mit ihren Sorgen und Nöten, andere gehen auf das Wesen des Grundgesetzes ein. Es wird ein breites Spektrum abgedeckt, nicht ohne auch ein bisschen Hoffnung zu versprühen.
Digitale Auftritte sind keine Alternativen
Das Künstler-Paar blickt trotz vieler Enttäuschungen optimistisch in die Zukunft. Isabel und Ralf kooperieren mit anderen Kulturschaffenden und vernetzten sich, wo es nur geht. Es kommt sogar zu Live-Darbietungen, wenn schon nicht in dem eigenen Hoftheater, so doch auf Events auswärts – so wie auf der Friedenskonferenz in München am 17. Und 18. Juli. Das Duo ist solche Auftritte gewohnt. Schon vor Corona trugen die beiden ihr Programm zu 50 Prozent außerhalb der eigenen Wirkungsstätte vor. Momentan ist es eher die Regel, auch weil die «Sagos» analog bleiben wollen. Digitale Auftritte im Stream stellen für sie keine Alternative dar. Dass viele sich dem Druck des Staates beugen, kann das Duo nur bedingt verstehen. „Klar, es geht um die materielle Existenz“, sagt Ralf. „Dennoch darf man sich nicht vereinnahmen lassen, sondern muss sich mit anderen Menschen verbinden.“
Da für die «Sagos» ein Betrieb unter den neuen Hygieneregeln nicht in Frage kommt, bleibt ihr Hoftheater weiterhin geschlossen. Isabel und Ralf engagieren sich jedoch bei dem Projekt, im Kulturbetrieb neue Strukturen zu schaffen. Es soll ein Raum geschaffen werden, in dem intensiv über Kunst und deren Bedeutung für die Gesellschaft debattiert wird. Er soll Menschen zusammenbringen und den Austausch fördern. Er soll Impulse liefern und zum Nachdenken darüber anregen, was die Kunst leisten kann, damit sich solche Maßnahmen wie in der Corona-Krise nie mehr wiederholen.
Arne Schmitt wird verurteilt wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt
tumultartige Szenen im Gerichtssaal und Flucht nach Polen
Arne Schmitt in Recklinghausen
"Wer möchte in einer solchen Dystopie leben ?"
Klaviervirtuose wagt sich aus der Deckung
Vom Verlust der Freiheit in der Pandemie - Artikel im CICERO
geboren 1947
Ein Weihnachts-Dankeschön 2023
Es lebe die Zerbrechlichkeit.
Stärke macht mir Angst, es sei denn,
sie ist aus Zerbrechlichkeit geboren.
Mich berühren die ungebetenen Gäste,
die Stillen und Verzagenden, die Unerhörten.
Schönheit gebiert sich aus Hilflosigkeit,
und Weisheit ist oft ein Akt der Verzweiflung.
Immer, wenn ich zerbrechlich war, konnte ich wachsen.
Wenn ich mich vollendet fühlte, erstarrte ich.
Mein Herz schlägt für die Missglückten,
Unansehnlichen, Unbestätigten.
Die aber im Licht stehen machen sich keine Gedanken
über den Schatten, den sie werfen.
Vielleicht ist der Schatten größer als sie,
vielleicht weiß er mehr von dem, was uns bedingt.
Die Schönheit gehört den Zerbrechlichen.
Wir aber wähnen uns schön
und sehnen uns doch insgeheim danach,
zerbrechen zu dürfen.
ABSAGE - ein Lied gegen Naivität und Vergeßlichkeit
Yann Song King ist vielen Menschen mittlerweile bekannt durch seine freche Art, mit Musik auf Demos aufzutreten und mit Ironie und Sprachwitz die Leute zum Nachdenken und auch zu guter Laune anzuregen.
Seine Lieder sind nicht irgendein Klamauk sondern voller Herz, Seele und klug gemacht.
Mit dieser besonderen Art des Humors hat sich Yann Song King bundesweit während der sogenannten Corona-Krise einen Namen gemacht.
In diesem Interview möchten wir Euch den Musiker, Künstler und Liedermacher Yann Song King näher vorstellen und herausfinden, wer hinter Yann Song King steckt, was seine Beweggründe sind und was ihn antreibt, diese Art von Protest auf die Straße zu bringen.
Das Lied "Gehn Sie nach Hause, Minister Spahn !" wurde von Youtube gelöscht, weil es angeblich nicht der von der Regierung und den bezahlten Medien angeordneten Meinung entsprach - so viel zur Pressefreiheit in Deutschland in 2020 / 2021 und b.a.W.
Wiedereinstellung des Lieds im Februar 2025 - dank der Meldungen aus den USA
Ludwig van Beethoven, 5. Klavierkonzert, op. 73 in Es-Dur, 2. Satz Adagio - Piano Concerto
1770-1827, Deutscher Komponist und Pianist
Johann Sebastian Bach - "Air" - Ouvertüre Orchestersuite No. 3, D-Dur, BMV 1068
dirigiert von Herbert von Karajan
Johann Sebastian Bach, 1685-1750, Deutscher Komponist, Violinist, Organist des Barock
Der Gefangenenchor
Giuseppe Fortunino Francesco VERDI, 1813-1902, Italienischer Komponist der Romantik
QUERKÖPFE - jeden Mittwoch 21.05 Uhr im Deutschlandfunk
Wortstark und witzig, politisch und poetisch, schlagfertig und satirisch. Die „Querköpfe“ sind die Radiobühne für die große Kleinkunst! In einstündigen Porträts stellen wir Künstlerinnen und Künstler aus der Kabarett- und Poetry-Slam-, der Liedermacher- und Stand-up-Szene vor. Nachwuchsstars ebenso wie die großen Vorbilder ganzer Generationen. Wir präsentieren ihr Lebenswerk, begleiten sie bei ihren Auftritten, folgen ihnen hinter die Kulissen oder treffen sie für Homestorys am Küchentisch zu Hause. In regelmäßigen Themensendungen reflektieren wir die Funktion von Humor und Satire im Kontext des aktuellen Zeitgeschehens. Zweimal im Jahr bitten wir in den „Querköpfen“ dann selbst auf die Bühne, zu „Zingsheim braucht Gesellschaft“, der politischen Radioshow mit Musik, Talk und politischem Kabarett.
"FÜR MICH IST DIE KUNST DIE VERGEGENSTÄNDLICHUNG DER BEWUSSTHEIT,
DIE EINE GESELLSCHAFT VON FREIHEIT UND SELBSTBESTIMMUNG HAT !"
(Zitat: THEODOR FRANZ JÖRGENSMANN, geb. 1948, Deutscher Klarinettist und Komponist)
Künstler in der Krise
Interview mit Doris PECZAR von der Plattform RESPEKT mit:
Roland Düringer (Kabarettist und Drehbuchautor),
Nina Proll (Schauspielerin und Sängerin),
Günther Groissböck (Opernsänger, Schweiz/Österreich) und Emil Gross (Musiker, Berlin).
Wie geht es Künstlern in einer Zeit der Auftrittsverbote und des
fehlenden gesellschaftlichen Diskurses? Wie gehen Sie mit
wirtschaftlichen Abhängigkeiten um und wie kann ein Künstler ohne Publikum überleben?
Wieso macht Ihr den Mund nicht auf ?!?
im Interview mit Gunnar KAISER: Linus ROTH, Günther GROISSBOECK, Daniel PATAKY
"Was würde das Wolferl nur dazu sagen?" – im schönen Salzburg schwelgen drei klassische Musiker in Erinnerungen an die Zeit vor der Pandemie, echte, nonkonformistische Kunst und fragen sich, warum so viele kritisch denkende Musikerkollegen noch schweigen.
Mit mir sprechen sie über die miserable Lage der klassischen Musik, menschliche Abgründe, abgesagte Konzerte, leere Opernhäuser, mediale Prügel, die seismographische Verpflichtung des Künstlers und die transformative Kraft der Kunst.
Denn für die Herren Roth, Groissboeck und Pataky sind die Musiker der Kitt einer Gesellschaft: "wir bringen Kunst auf die Bühne. Das Publikum und wir erleben etwas gemeinsam, das ist ein unglaublich starkes, verbindendes Gefühl und das wurde uns allen genommen, das ist es ja eigentlich, worum es geht."
Linus Roth ist Professor für Violine an der Universität Augsburg. Er
ist künstlerische Leiter des Internationalen Violinwettbewerbs "Leopold
Mozart", sowie auch bei dem von ihm gegründeten internationalen Festival
"Ibiza Concerts" und der Musikfestspiele "Schwäbischer Frühling".
Günther
Groissboeck ist Opernsänger der Stimmlage Bass und war Ensemblemitglied
der Wiener Staatsoper und des Opernhauses Zürich, sowie Gast auf den
großen Opernbühnen der Welt. Sein aktueller Ort des Schaffens ist das
Opernhaus "Theater an der Wien".
Daniel
Pataky ist freischaffender Opernsänger. Der deutsch-ungarische Tenor
ist festes Ensemblemitglied am Theater Bielefeld und trat in zahlreichen
internationalen Theaterhäusern und namhaften Auftrittsorten auf.
Der Alltag eines Musikers zu Pandemiezeiten
Wieso schlägt niemand Alarm?
Resonanz auf kritische Äußerungen
Repressalien und Einengung der freien Meinungsäußerung
Appell an die Musikerkollegen
Die Magie einer Aufführung vor Publikum
Wege aus der Stille
Der Kampf gegen Tradition und Kultur
Diskussionsrunde bei "Tichys Einblick"
mit :
Marco GALINA (Redakteur bei Tichys Einblick in Berlin)
Laila Mirzo (Chefredakteurin der Jüdischen Rundschau)
Josef KRAUS (Lehrer und Publizist)
Frank Henkel (Redakteur)
Nichts darf bleiben, wie es war:
Straßen, Kasernen, Apotheken, Schnitzel, Reispackungen und sogar juristische Fachbücher müssen umbenannt werden. Denkmäler werden gestürzt, Andersdenkende gecancelt, Mitläufertum die neue Tugend. Ein frommer Spruch auf dem Berliner Stadtschloss soll übermalt werden, das Kreuz wird entfernt, der Ruf des Muezzin dagegen als Fortschritt gefeiert und mit ihm die Verschleierung der Frauen, während genau dagegen Frauen im Iran kämpfen - und dafür sterben, weil sie das Kopftuch der Unterdrückung ablegen.
Marco Gallina vertritt die Meinung, dass Deutschland durch jüdische, christliche und katholische Traditionen und in diesem Geist entstandene Denkweisen geprägt wird: Individualismus, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Trennung von Kirche und Staat sind Eckpfeiler dieses Denkens. Auch ohne aktive Christen und Mitglieder in den weichgespülten Besteuerungskirchen prägen diese Traditionen noch immer unsere Werte, Lebensweise und Kultur. Eine kleine Gruppe von Aktivisten kann diesen kulturellen Konsens nicht zerstören.
Josef Kraus beschreibt, wie es so weit kommen konnte. Seiner Analyse nach ist das Problem, dass bürgerlich-konservative Kräfte solchen Bewegungen nichts entgegensetzen. Denn: "Der Westen ist besoffen vom Rausch der Dekadenz." Ein neues Menschenbild wird von oben verordnet. Staat und Politik dienen nicht mehr dem Bürger und werden von ihm gewählt und legitimiert - politische Oberlehrer diktieren, was wir zu denken, zu glauben und zu tun haben. Selbst unser Geschlecht, und selbstverständlich auch die Familien werden manipuliert und Objekte der neuen Herrscher. Wie lange kann das gut gehen ?
zu Martin Sonneborn siehe auch unter dem Menüpunkt "Politiker"
Massive Hetze und Diffamierung gegen Künstler wegen Kritik an der Corona-Politik
ein Gastbeitrag von Carla Schiffbauer bei Boris Reitschuster
Interview mit Oliver SCHILLER-SITTL mit Markus Gärtner von Politik Spezial
Der Musikmanager Oliver Schiller-Sittl hat in München BWL
studiert und an der Tsinghua-Universität chinesische Medien beobachtet.
Er kennt die
Musikbranche wie aus der Westentasche und hat in
den 90er-Jahren mit Deep Purple-Gitarrist und -Mitbegründer Ritchie
Blackmore ein großes Projekt
betreut.
Als Angela Merkel im Herbst 2015 die Grenzen aufgab und die
Migrationswelle losbrach, war Schiller-Sittl mittendrin. Er erlebte auf
dem Weg zu
zwei internationalen Musik-Messen, wie NGOs die beginnende Massenwanderung steuerten.
In diesem Interview spricht er über diese Beobachtungen,
aber
auch über eine neue Form von Informations-Krieg, über das Versagen der
Medien, über Gesinnung, die zu Verboten führt, über Xavier Naidoo und
Nena sowie über wiederholte Facebook-Sperren gegen ihn. "Wir haben
keine mutigen Journalisten mehr, die die Wahrheit berichten", beklagt
er. Und er
findet, dass das Desaster der Corona- und Impf-Politik immer sichtbarer wird.
Das Gespräch hat Spaß gemacht und war ebenso informativ wie
unterhaltsam. Schon die Botschaft auf dem T-Shirt des Mannes verrät
seinen freien Geist. Hier kommt Heavy Metal von einem Musikmanager, der
viel
gesehen hat und kein Blatt vor den Mund nimmt ...
Guerilla Mansk Force Bern
Kontaminierung vermeiden. Schwarze Wahrheiten.
Krieg ist Frieden. Orwells Neusprech für den grossen Umbau der Pandemie-Gesellschaft.
Alleine sterben lassen ist Nächstenliebe.
Selber denken gefährdet das Allgemeinwohl.
Wahre Freiheit findet in der Isolation statt.
Impfung ist Nächstenliebe.
Opfert alles den Unternehmen.
Trennt euch von den Gefährdern.
Verzichtet auf Zeugung.
Verratet eure Nachbarschaft.
Regelbrecher an die Wand.
Gefährder in die Einzelhaft.
Maskenpflicht ein Leben lang.
Impfgegner entrechten.
Fügt euch der Normalität.
Maskenleugner ächten.
Kontaminierung vermeiden.
Absolute Keimfreiheit.
Körperkontakt schafft Leiden.
Sicher ist nur Einsamkeit.
Unser Atem tötet.
Sei immer gehorsam.
Lass deine Liebsten allein.
1866-1944
war mit Franz Marc Begründer der Redaktionsgemeinschaft "Der Blaue Reiter", die am 18. Dezember 1911 ihre erste Ausstellung in München eröffnete
"Der Künstler ist kein Sonntagskind des Lebens:
Er hat kein Recht, pflichtlos zu leben, er hat eine schwere Aufgabe zu verrichten, die oft zu seinem Kreuz wird.
Er muß wissen, daß jede seiner Taten, Gefühle, Gedanken das feine unbetastbare, aber feste Material bilden,
woraus seine Werke entstehen, und daß er deswegen im Leben nicht frei ist, sondern nur in der Kunst ...
Wenn der Künstler Priester des "Schönen" ist,
so ist auch dieses Schöne durch dasselbe Prinzip des inneren Wertes zu suchen,
welchen wir überall gefunden haben.
Dieses "Schöne" ist nur durch den Maßstab der inneren Größe und Notwendigkeit zu messen,
welche uns bis jetzt überall und durchweg richtige Dienste geleistet hat.
Das ist schön, was einer inneren seelischen Notwendigkeit entspringt.
Das ist schön, was innerlich schön ist."
(über das Geistige in der Kunst)
Entscheidungsfindung - inspiriert von Vera Birkenbihl
Eine kurze Lektion zum Entscheidungsfindungsmodell "FORDEC". Mag ich im Leben noch so sicher auftreten: Wenn es darum geht, in die Kamera zu sprechen, fühle ich mich viel zu unsicher. Das möchte ich ändern und spreche deshalb ab sofort regelmäßig so frei wie möglich über ein Thema. Ursprünglich hieß das "Ulrich Redet Mutig", mittlerweile finde ich hat es weniger mit Mut zu tun und mehr mit Stetigkeit. Damit erreiche ich hoffentlich, dass ich es nach 10, 100, 1000 Tagen immer besser kann. Jeden Tag 101% für exponentielles Wachstum !
Vera Felicitas Birkenbihl, 1946-2011, Deutsche Managementtrainerin und Sachbuchautorin
"Ich möchte mich einmal vorstellen: Ich bin ein “Blinddarm”. Ein
“Leugner”. Ein “Nazi”. “Rechts”, “unsolidarisch” und “egoistisch”. Ich
bin “dumm”, ein “Aasgeier” und “Verweigerer”. - Eröffnungsplädoyer von
Künstlerin Philine Conrad am 18.07.2023 im Erfurter Rathaus bei der
Disputation "Kirche und Kultur nach Corona" der Martin-Luther-Stiftung.
Am 18.07.2023 fand im Erfurter Rathaus die Disputation "Kirche und Kultur nach Corona" statt. Organisiert und Eingeladen von der Internationalen Martin-Luther-Stiftung. Hier kann man mein Eröffnungsplädoyer hören.
Gäste im Interview bei Philine Conrad
deutsche Politikwissenschaftlerin und
Publizistin
ab 2021 hatte sie die Professur für Europapolitik an der
Universität in Bonn inne
„Sehr geehrte Redaktion des Radio München, ich heiße Burak Hoffmann, bin
Schauspieler ...“
lese ich in einer Mail.
Burak Hoffmann arbeitet seit
mehreren Jahren an verschiedenen Theatern, wie dem Theater Oberhausen,
Theater an der Ruhr in Mühlheim, Schauspiel Frankfurt, Staatstheater
Wiesbaden, Stadttheater Heilbronn und so weiter.
Er plante, seinem
Pflichtgefühl folgend, Widerstand zu leisten und am Ende einer
Vorstellung, die vor einem selektierten Publikum stattfand, einen Appell
an das Publikum zu richten. Vorausgegangen war die Forderung des
„Zeit“-Kolumnisten Christian Vooren, der am 19. November dazu
aufgefordert hatte, dass die Gesellschaft sich doch bitte endlich
spalten solle.
Aus dem Ensemble wurde sein Vorhaben bei der Intendanz gemeldet, die ihn
während der Vorstellung dann aufsuchte und mit fristloser Kündigung
drohte, sollte Burak Hoffmann diese Rede halten.
Hören Sie seine
ungehaltene Rede.
Übrigens nimmt Burak Hoffmann am Kunst und Kulturfestival "Feldzug der
Kunst - Wir spielen weiter" teil, in der es, trotz irgendwelcher
politisch angeordneter Maßnahmen, darum geht, Kunst für Alle und mit
Allen zu machen.
Burak HOFFMANN
zur Aktion "ichmachdanichtmit"
Beitrag zum Konzertabbruch NENA
zu Carsten Jahn siehe auch unter dem Menüpunkt "ENGAGIERTES"
Sailer schreibt die Kolumnen
Belästigungen (bis 2022 im Stadtmagazin In München, seitdem auf seinem Blog und auf Radio München)
und
Schwabinger Krawall (früher in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung auf den Münchner Seiten und in der taz).
Außerdem war er von 1993 bis 2000 Redakteur, Reporter und Hauptrezensent der Zeitschrift WOM-Journal, 2002 bis 2010 Redakteur und Autor der Zeitschrift Musikexpress, schreibt für einige andere Publikationen (unter anderem konkret und die Süddeutsche Zeitung) und Bücher und nimmt unregelmäßig an Lesungen und Kleinkunstveranstaltungen teil.
Sailer veröffentlichte 2005 eine Biographie von Deep Purple (gemeinsam mit Jürgen Roth). Sailers erster Roman Die Verrückten stehen in der Sonne erschien 2010, der zweite, Wegerichs Heft, folgte 2012, der dritte, Niemand ist so fremd wie wir, 2021. Daneben wurden seine "Theaterstücke zum Vorlesen" sowie seine Kolumnen in Buchform und als Hörbuch veröffentlicht.
Im Sommer 2009 wurde in Haimhausen das Musical Die bairische Horrorschau uraufgeführt, zu dem Sailer Libretto und Songtexte geschrieben hat, das jedoch vorläufig aufgrund eines Vetos des Inhabers der Rechte an The Rocky Horror Show nicht mehr aufgeführt werden darf.
Von Sommer 2007 bis 2020 war Sailer festes Mitglied der Lesebühne „Schwabinger Schaumschläger Show“, die mit Gästen jeden Sonntag in dem Lokal „Vereinsheim“ in München-Schwabing auftrat. Dort war Sailer bis zu den Corona-Maßnahmen auch jeden Montag bei der Mixed-Show Blickpunkt Spot zu sehen, als Leser und gelegentlich auch als Moderator, sowie hin und wieder als Gast in der dort aufgezeichneten TV-Sendung Vereinsheim Schwabing. Einmal jährlich gab es dort einen gemeinsamen Leseabend mit Sailer und dem Kabarettisten und Autor Andreas Rebers, ebenfalls alljährlich fand die Veranstaltung „Welthits auf bairisch, steirisch, hessisch (und Latein)“ statt, an der außer Sailer u. a. die Liedermacher und Kabarettisten Tilman Birr, Elis C. Bihn sowie Björn Puscha beteiligt waren.
Im Sommer 2016 nahm Sailer mit Sven Kemmler, Mathias Tretter, Ulan & Bator, Martina Schwarzmann, Jochen Malmsheimer, Dagmar Schönleber, Werner Brix u. a. an der satirischen Theaterrevue Dodge City – Eine Stadt sagt Ach du Scheiße teil, die mehrere Abende im Münchner Lustspielhaus lief. Im Februar 2018 folgte Auf See – Unsinn hart am Wind, woran außerdem Georg Schramm, Nessi Tausendschön, Alex Burkhard und Theaterinhaber Till Hofmann beteiligt waren.
Seit 2012 ist Michael Sailer Mitglied der Karl-Valentin-Gesellschaft. Von 2017 bis 2025 arbeitete er in Nachfolge von Theo König als Coach für Creative Writing bei dem Musiktheaterprojekt International Munich Artlab.
Von 1982 bis 1984 war er Herausgeber und Hauptautor des in München erscheinenden Fanzines Der Blitz.
Sailer war Ende der 80er Jahre einer der Hauptdarsteller der TV-Serie Blam!. Im Sommer 2009 war er mit dem Ensemble „Theater Münchner Freiheit“ in einer Doppelrolle in Alan Ayckbourns Stück Konfusionen (Confusions) zu sehen. Er war zudem Mitglied der situationistischen Theatergruppe „Schwabinger Bürgerversammlung“, die unter anderem an Silvester 2009 das Stück Casakabul, 2010 Romeo & Julia im Wilden Westen, im Frühjahr 2011 die szenisch-dokumentarische Revue Krieg! und Ende 2011 eine absurde Version der Odyssee inszenierte.
Sailer war beziehungsweise ist Mitglied der Bands Tollwut, The Comics, Marionetz, V2-Schneider, Born Bavarian, Dead City Radio, Narcotic Brothers, Tilt!, Fuse, Organismus Miller-Trares, Rivolta, Lichtmaschine, Dead Sex Idols und Hundert Nutten, meistens als Gitarrist und Sänger, manchmal auch Bassist oder Schlagzeuger. Daneben spielt er solo und bei improvisierten Liederabenden, u. a. mit Titus Waldenfels und Michael Reiserer. 2014/15 veranstaltete Sailer mit Ayna Steigerwald und Stefan Noelle die Reihe Liebe Sau – Die Bühne der flammenden und gebrochenen Herzen, bei der er eigene Lieder vortrug. Seit Mai 2021 organisiert er die Veranstaltungsreihe "Lerchenauer Lesegarten".
Im Februar 2023 gründete Sailer mit Franz Esser die Lese- und Musikbühne "Platz! der Freiheit", die monatlich an wechselnden Orten stattfindet und Ausschnitte aus ihren Veranstaltungen als Videos auf YouTube veröffentlicht.
zu Sailers Büchern siehe unter dem Menüpunkt "BÜCHERSTÜBCHEN".
Link folgt
ELLEN WEGNER - Harfenistin - kluge Worte einer Künstlerin - diese dürfen nicht überhört werden
(Auszug aus Frau Wegners Internetseite)
Ellen Wegner (geb. in Burgwedel bei Hannover) begann - nach intensiver
Ausbildung am Klavier und auf der Klarinette - im Jahr 1981 mit dem Studium der
Harfe bei Prof. Ruth Konhäuser an der Hochschule für Musik und Theater
Hannover. Nach der Künstlerischen Reifeprüfung vervollständigte
sie ihre Ausbildung in Lausanne und Genf bei Chantal Mathieu und Catherine Eisenhoffer.
Ellen Wegner ist freiberuflich als Harfenistin tätig, sie wirkt in verschiedenen
Orchestern mit
(u. a. in der Radiophilharmonie Hannover des NDR, in der Deutschen Kammerphilharmonie
Bremen, im Ensemble Modern Orchestra) und ist freie Mitarbeiterin des Ensemble
Modern Frankfurt (seit 1989) und des Ensemble Avantgarde Leipzig (seit 1992).
Außerdem arbeitet sie seit vielen Jahren mit verschiedenen Chören zusammen
(u. a. Norddeutscher Figuralchor und Mädchenchor Hannover) und gestaltet
mit dem Sprechkünstler Dieter Grell Erzählkonzerte (seit 1988).
Sie spielte unter der Leitung von John Adams, Pierre Boulez, George Benjamin,
Peter Eötvös, Daniel Harding, Thomas Hengelbrock, Heinz Holliger, Bernhard
Klee, Ingo Metzmacher, Eiji Oue, Heinrich Schiff, Gunther Schuller, David Shallon,
Frank Zappa, Hans Zender u. v. a.
Ihre rege Konzerttätigkeit führt die Harfenistin in viele Musikzentren
Europas (Amsterdam, Avignon, Barcelona, Basel, Berlin, Bologna, Brüssel,
Darmstadt, Donaueschingen, Edinburgh, Florenz, Frankfurt, Kopenhagen, Lissa bon,
London, Lyon, Madrid, München, Paris, Rom, Salzburg, Sevilla, Stockholm,
Turin, Venedig, Wien u. v. a.), in die USA (Ann Arbor, Chicago, New York, Washington)
und nach Japan.
Zahlreiche Ur- und Erstaufführungen (Werke von Louis Andriessen, Hans Werner
Henze, Toshio Hosokawa, Benedict Mason, Hans Otte, Younghi Pagh-Paan, Wolfgang
Rihm, Steffen Schleiermacher, Frank Zappa u. a.) belegen das Engagement der Musikerin
für die Musik des 20. Jhdts. Im Duo FLÖTE-HARFE mit ihrem Bruder Hans-Jörg
Wegner, im Ensemble CON VOCE (Sopran-Flöte-Harfe), im TRIO INTERLUDE (Flöte-Violine-Harfe),
im INTERMEZZO ARMONICO (2 Flöten-Harfe) pflegt sie das Gebiet der Kammermusik
und führt in diesen Ensembles neben dem Standardrepertoire viele selten gespielte
Werke auf.
Es entstanden Rundfunk- und Fernsehaufnahmen bei in- und ausländischen Sendern (BBC, DLF, DRS 2, HR, NDR, NHK FM Tokyo, Radio Bremen, RAI, RIAS, SFB, SWF, ARD, Premiere, ORF, ZDF u. a.) sowie CD-Veröffentlichungen bei verschiedenen Labels mit zahlreichen Ersteinspielungen.
Darüberhinaus wird der Erfolg ihrer pädagogischen Tätigkeit dokumentiert durch etliche Preisträger aus ihrem Schülerkreis, die seit 1993 Preise auf Bundes- sowie Regional- und Landesebene bei den Wettbewerben "Jugend musiziert" in den Solowertungen für Harfe und beim Solowettbewerb der Vereinigung Deutscher Harfenisten e. V. erhielten.
Fehlender Mut und Wahrheit - ein Märchen von HANS CHRISTIAN ANDERSEN
1805-1875, Dänischer Dichter und Schriftsteller
Lieben wir unsere Kinder eigentlich noch ? - von JORGE BUCAY
geboren 1949, Argentinischer Schriftsteller, Psychiater und Gestalttherapeut
Sagt NEIN, Mütter ! Sagt NEIN ! - von WOLFGANG BORCHERT
1921-1947, Deutscher Schriftsteller, aus seinem letzten Werk „Dann gibt es nur eins!“, auch Manifest genannt
Notiz zum Leben - von MARIA WISTAWA ANNA SZYMBORSKA
1912-2012, Polnische Lyrikerin; zählt zu den
bedeutendsten Lyrikern ihrer Generation in Polen, wo ihre Gedichte zur
Nationalliteratur gerechnet
werden
Noch bist du da - wirf deine Angst in die Luft - von ROSE AUSLÄNDER
1901-1988, deutsch- und englischsprachige Lyrikerin; lebte in Österreich-Ungarn, Rumänien, den USA, Österreich und Deutschland
Versuch es - von WOLFGANG BORCHERT
1921-1947, Deutscher Schriftsteller. Sein schmales Werk von
Kurzgeschichten, Gedichten und einem Theaterstück machte Borchert nach
dem
Zweiten Weltkrieg zu einem der bekanntesten Autoren der
Trümmerliteratur
Morgen kommt der Weihnachtsmann - chemisch gereinigt - von ERICH KÄSTNER
1899-1974, Deutscher Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor und Kabarettdichter; publizierte während der Weimarer Republik gesellschaftskritische und antimilitaristische Gedichte, Glossen und Essays in verschiedenen renommierten Periodika dieser Zeit
Tod und Angst - die Angst vor dem Tod
Angst tötet;
Nacherzählung einer überlieferten Weisheitsgeschichte
Meine Seele hat es eilig - von MARIO RAUL DE MORAIS ANDRADE
1893-1945, Brasiliansicher Dichter, Schriftsteller, Essayist und Musikwissenschaftler
Sich klarwerden - gesunder Menschenverstand - von JORGE BUCAY
geboren 1949, Argentinischer Schriftsteller, Psychiater und Gestalttherapeut
Wann fängt Weihnachten an - von ANNE STEINWART
geboren 1945, Deutsche Schriftstellerin
Wahr, gut und notwendig - "Die 3 Siebe" - eine Weisheitsgeschichte - von SOKRATES
470-399 v.Chr., Griechischer Philosoph
Eine Frage der Verantwortung und der Ehre
Wahr, gut und notwendig:
Wir können nicht sagen, dass wir nichts hätten wissen können.
"Die Grundlage der Demokratie ist die Volkssouveränität
und nicht die Herrschaftsgewalt eines obrigkeitlichen Staates.
Nicht der Bürger steht im Gehorsamkeitsverhältnis zur Regierung,
sondern die Regierung ist dem Bürger im Rahmen der Gesetze verantwortlich für ihr Handeln.
Der Bürger hat das Recht und die Pflicht,
die Regierung zur Ordnung zu rufen,
wenn er glaubt, dass sie demokratische Regeln missachtet.
In einem Land, in dem die bessere Lösung immer das Ziel sein sollte,
ist Gehorsam keine Tugend sondern eine Gefahr."
(Worte von DDr. GUSTAV HEINEMANN, 1899-1976, u.a. 3. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland von 1969-1974)
Der Wahrheitsladen - Grösse des Menschen - von ANTHONY DE MELLO
2 Geschichten
1931-1987, Indischer Jesuitenpriester und spiritueller Lehrer
Der Frosch im kochenden Wasser - Wann löschen wir das Feuer - von CHARLES B . HANDY
geboren 1932, Irischer Wirtschafts- und Sozialphilosoph, Autor
1898-1956, einflussreicher Deutscher Dramatiker, Librettist und
Lyriker des 20. Jahrhunderts; begründete und setzte das epische Theater beziehungsweise
das „dialektische Theater“
um
Ich bin gesund ! - Aktion "ichmachdanichtmit" - von ELLEN WEGNER
Sorge um die junge Generation - von ELLEN WEGNER
offener Brief an die Politiker aus April 2020
Weil das alles nicht hilft ! Worauf warten wir ? - von ERICH FRIED
1921-1988, Österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist, der ab 1938 in London im Exil lebte.
Fried ist ein Hauptvertreter der politischen Lyrik
deutscher Sprache in der Nachkriegszeit
"Größe"
"Das
Problem in dieser Welt ist, sagte der Meister seufzend, dass die
Menschen sich weigern, erwachsen zu werden. Wann kann man von einem
Menschen sagen, er sei erwachsen, fragte ein Schüler. An dem Tag, an dem
man ihm keine Lügen mehr aufzutischen braucht."
(Wann sind WIR so weit ? Wann werden WIR erwachsen ?)
ELLEN WEGNER - Harfenistin - kluge Worte einer Künstlerin - diese dürfen nicht überhört werden
